Wurde eine Kassiererin in einer Tiefgarage vergewaltigt?

Autor: Tom Wannenmacher

Seit gestern erreichen uns immer wieder Anfragen zu einem Statusbeitrag auf Facebook indem behauptet wird, dass angeblich einen Kassiererin von 6 Flüchtlingen in einer Tiefgarage vergewaltigt wurde.

Das ganze fand angeblich in der Elbepark Höffner Tiefgarage statt. Der Inhaber “Höffner” hat angeblich die Anweisung bekommen, die Beweise wie u.a. Videoaufnahmen zu vernichten. Begründet wurde dies mit, dass dies nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf.

Am 8.11.2015 erreichte uns via E-Mail diese Anfrage:

image

Auf Facebook SAH der Beitrag wie folgt aus:

image

Sah deswegen, da der Nutzer den Beitrag gelöscht hat und mittlerweile das gesamte Profil nicht mehr auf Facebook zu finden ist.

Was sagt die Polizei dazu?

Die Polizei Dresden hat dazu folgendes veröffentlicht:

Derzeit macht auf der privaten Facebook Profilseite von Falk H. das Gerücht die Runde, dass es in der Tiefgarage vom Elbepark eine Vergewaltigung gegeben haben soll.
Beweise werden nicht aufgeführt sondern nur, in unseren Augen, unsinnige Informationen. Wir haben bereits mehrere Stellen der Polizei Anfragen gestellt und warten auf Antwort. Laut unseren Quellen handelt es sich zu 100% um ein Fake. Die Polizei Sachsen hat am Sonntag mittag mitgeteilt, dass es sich bei dieser Meldung um eine Falschmeldung handelt.
Wir möchten darauf hinweisen, dass das Verbreiten von Falschmeldungen eine Straftat ist.
Zwischenzeitlich hat Falk H. sein Profilbild geändert und das Posting gelöscht. Wir bleiben weiterhin dran.

Auch die Polizei Sachsen hat dazu einen Statusbeitrag auf Facebook veröffentlicht:

image

Die Kripo ermittelt gegen den Nutzer:

„Wir stellen klar, dass es ich hierbei um eine Falschmeldung handelt“, teilte die Polizei mit. „Es liegen hierzu keinerlei Erkenntnisse vor. Die Verbreitung des Gerüchtes durch einen Dresdner Facebook User ruft nun die Kripo Dresden auf den Plan, die bereits Ermittlungen eingeleitet hat.“ Wohl wegen Vortäuschens einer Straftat.

Unterstützen 🤍

FAKE NEWS BEKÄMPFEN

Unterstützen Sie Mimikama, um gemeinsam gegen Fake News vorzugehen und die Demokratie zu stärken. Helfen Sie mit, Fake News zu stoppen!

Mit Deiner Unterstützung via PayPal, Banküberweisung, Steady oder Patreon ermöglichst Du es uns, Falschmeldungen zu entlarven und klare Fakten zu präsentieren. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank für Deine Hilfe! ❤️

Mimikama-Webshop

Unser Ziel bei Mimikama ist einfach: Wir kämpfen mit Humor und Scharfsinn gegen Desinformation und Verschwörungstheorien.

Abonniere unseren WhatsApp-Kanal per Link- oder QR-Scan! Aktiviere die kleine 🔔 und erhalte eine aktuelle News-Übersicht sowie spannende Faktenchecks.

Link: Mimikamas WhatsApp-Kanal

Mimikama WhatsApp-Kanal

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.


2) Einzelne Beiträge (keine Faktenchecks) entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und
wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum

INSERT_STEADY_CHECKOUT_HERE

Kämpfe mit uns für ein echtes, faktenbasiertes Internet! Besorgt über Falschmeldungen? Unterstütze Mimikama und hilf uns, Qualität und Vertrauen im digitalen Raum zu fördern. Dein Beitrag, egal in welcher Höhe, hilft uns, weiterhin für eine wahrheitsgetreue Online-Welt zu arbeiten. Unterstütze jetzt und mach einen echten Unterschied! Werde auch Du ein jetzt ein Botschafter von Mimikama

Mehr von Mimikama

Mimikama Workshops & Vorträge: Stark gegen Fake News!

Mit unseren Workshops erleben Sie ein Feuerwerk an Impulsen mit echtem Mehrwert in Medienkompetenz, lernen Fake News und deren Manipulation zu erkennen, schützen sich vor Falschmeldungen und deren Auswirkungen und fördern dabei einen informierten, kritischen und transparenten Umgang mit Informationen.