Satanische Botschaften oder einfach ein Firmenlogo? Am vor wenigen Tagen beschäftigte (nein nicht wirklich) uns die Frage, was die drei Kommas auf einer Maske darstellen.
Wir haben hierzu einen Hilferuf veröffentlicht (siehe hier), in dem wir einfach nur wissen wollten, was diese 3 Kommas den nun darstellen. Diesem Aufruf war eine bestimmte Behauptung vorangegangen.
Und zwar handelt es sich um eine Behauptung, die auf eine satanische Verschwörung in Bezug auf die Maskenpflicht hinweisen wollte. Also eine von vielen absurden Aussagen, wie sie von den verschiedensten „QAnon“ Seiten stammen.
Hierzu haben wir geschrieben, dass „Experten“ sich dazu einig sind, dass man auf einer Maske mehrfach die 666, also die Number of the Beast sieht. Also angeblich hätten die 3 Kommas eine Bedeutung. Ganz genau lautet der die Behauptung:
Mir ist etwas Suspektes auf meiner COVID19 Einwegmaske aufgefallen. Die drei Kommas, die eindeutig wie die Zahl des Tieres aussehen. Mehrfach auf der Maske verteilt. #666
Einerseits ist das natürlich eine an den Haaren herbeigezogene Behauptung, wo man auch nicht wirklich ausschließen kann, dass sie ursprünglich als Trollerei gedacht war. Andererseits passt sie in das plurale Mythenspektrum, welches durch QAnon-Behauptungen konstruiert wird.
3 Kommas: Unser Aufruf
Unser Hilfeaufruf, ob jemand die 3 Kommas als Firmenlogo kennt, hat schnell Früchte getragen. Ja, das Logo existiert und die Produkte der Firma stehen auch in einem medizinischen Kontext.
Bei dem Logo dürfte es sich um das Erkennungsmerkmal der Firma Dahlhausen Medizintechnik handeln, die natürlich auch Gesichtsmasken vertreiben (siehe hier). Wir danken entsprechend allen Leserinnen und Lesern, für die Antworten auf unseren Hilfegesuch.
Dennoch beängstigend
Auf der anderen Seite ist die Ursprungsbehauptung zu den 3 Kommas wiederum beängstigen. Wenn man betrachtet, was mittlerweile alles tendenziös interpretiert wird, um irgendwelche absurden Zusammenhänge zu konstruieren, kann einem fast schlecht werden.
Die offizielle Facebookseite des Landes Rheinland-Pfalz hat übrigens folgenden Ratschlag gegeben, mit dem man sich vor Mythen schützen kann:
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