Facebook warnt Nutzer vor dem Teilen von COVID-19-Links

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Facebook möchte die Verbreitung von Fehlinformation mit Corona-Thematik verringern und zeigt beim Teilen von COVID-19-Inhalten Hinweise für die Nutzer an.

Teilt man einen Beitrag, der mit dem Coronavirus zu tun hat, zeigt Facebook seit Juni 2020 bereits eine Meldung an, wenn dieser Beitrag älter als 90 Tage ist. Nun werden die Hinweise detaillierter.

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Maßnahmen gegen Corona-Falschinformationen

Der Social Media-Riese unternimmt nun weitere Maßnahmen gegen die Verbreitung von Fehlinformationen oder bereits nicht mehr aktueller Meldungen.

Der erste Schritt in diese Richtung passierte im Juni, als beim Teilen von älteren Beiträgen angezeigt wurde, dass diese 90 Tage oder älter seien.
Nun wird die Information an die Nutzer erweitert. Bei jeder Meldung, die mit dem Coronavirus zu tun hat, werden nun folgende Informationen eingeblendet:

  • Wie alt ist die Website, die den Artikel veröffentlicht hat?
  • Wann wurde der Artikel das erste Mal auf Facebook geteilt?
  • Einblendung zu Facebooks Corona-Informationsseite.

Ausnahme: Informationen staatlicher Gesundheitsbehörden oder auch der WHO erhalten keinen Hinweis.

Schnelles, unbedachtes Teilen verhindert

Natürlich kann man diese Beiträge wie gewohnt teilen, jedoch wird man beim Posten durch das Einblenden dieser Information unterbrochen. Diese Unterbrechung soll Nutzer anregen, eventuell kurz nachzudenken, ob man diesen Artikel tatsächlich teilen möchte.

Facebook selbst äußert sich in einem Blog-Beitrag dazu:

„Wir möchten sicherstellen, dass die Menschen den Kontext haben, den sie benötigen, um fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, was sie auf Facebook teilen möchten.
Die Benachrichtigung hilft den Nutzern, die Aktualität und Quelle des Inhalts zu verstehen, bevor sie ihn teilen.“

Bereits im Mai hatte Mark Zuckerberg verlautbart, dass Falschinformationen mit Corona-Bezug gelöscht werden. Auch werden keine Werbeanzeigen akzeptiert, die darauf abzielen, Profit aus der Corona-Krise zu schlagen.

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Quelle: t3n
Artikelbild: Facebook


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