Ist die Jogginghose das Goldstück des Lockdowns, oder wird ihr fälschlicherweise eine „High Season“ zugeordnet?
Homeoffice und Homeschooling – dafür muss man sich nicht in den Business-Anzug oder die neuen noch etwas zu engen Jeans zwängen, die gute alte Jogginghose tut´s auch.
Wir alle kennen mittlerweile auch die Witze darüber, wie manche Personen angeblich zu Online-Meetings erscheinen. Oberhalb der Gürtellinie oder Tischplatte perfekt gestyled, adrett wie immer. Doch außerhalb des Webcam-Aufnahmebereichs sieht man Boxershorts, alte verwaschene Jogginghosen, weiße Sportsocken, ausgelatschte Pantoffel.
Erinnern wir uns an das Zitat des Modezaren Karl Lagerfeld:
„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“
Ist das so? Ist das tatsächlich die Lockdown-Realität?
Nachfrage nach Jogginghosen gestiegen?
Schauen wir mal hinter die Kulissen, ob denn das bequeme Kleidungsstück nun auch zum Verkaufsschlager wurde dank eines eventuell erhöhten Bedarfs während der diversen Lockdowns und #stayathome-Phasen.
Laut dem Konsumforschungsunternehmen „GfK“ („Growth from Knowledge“) ist die Anzahl der gesamt verkauften Jogginghosen nicht gestiegen. Allerdings ist ein Rückgang zu bemerken, was die Verkäufe von Hosen generell angeht.
Und es gibt eine Verschiebung. So stiegen bei Jogginghosen, die nicht für den Sport erworben wurden, die Verkäufe von 40 auf 50 Prozent. Zumindest ein kleiner Hinweis darauf, dass die bequemen Sweatpants durchaus einen kleinen Erfolg verzeichnen dürfen.
Übrigens: Am 21. Januar war „Internationaler Tag der Jogginghose“. Solltet ihr drauf vergessen haben, dann erweist ihr doch jetzt und nachträglich die Ehre, falls ihr das nicht ohnehin schon tut. Heute. Gestern. Jeden Tag. 😉
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Quelle: Glomex
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