Faktencheck: Ist Honig wirklich die gesündere Zucker-Alternative

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Eine heiße Milch mit Honig wirkt Wunder und ist zudem gesund – so lautet zumindest ein weitverbreiteter Glaube. Doch stimmt das wirklich?

Ein Löffel Honig hilft tatsächlich bei Halsschmerzen. In dem flüssigen Gold stecken Vitamine, Mineralien und entzündungshemmende Enzyme – wenn auch nur in geringen Mengen.

Aber ist Honig tatsächlich gesünder? Nicht unbedingt, denn er besteht zu 80% aus Zucker und zu 20% aus Wasser. Honig lässt unseren Blutzuckerspiegel ebenso schnell ansteigen wie normaler Zucker.

Ähnlich ist es bei Agavendicksaft und anderen Sirupen. Sie enthalten einen hohen Fructose-Anteil. Fructose wird in der Leber verstoffwechselt und fördert so das Risiko an Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Fettleibigkeit zu erkranken.

Vorsicht, auch bei Karies: Für die Zähne sei der Honig sogar noch schädlicher als der weiße Haushaltszucker, da er länger an den Zähnen kleben bleibt.

Der hohe Fructose-Anteil in Agavendicksaft und Honig hat allerdings den Vorteil, dass weniger von ihnen benötigt wird, da sie süßer schmecken. Zudem ist der Honig im Vergleich zum Haushaltszucker ein wenig kalorienärmer.

Und die heiße Milch mit Honig? Leider ein Trugschluss, denn mit dem Erhitzen gehen die positiven Eigenschaften des Honigs rasch verloren. Die enthaltenen Enzyme sind nämlich sehr wärmeempfindlich.


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