Wurde Trump 1987 als KGB-Agent ‚Krasnow‘ angeworben?

Wurde Donald Trump in den 1980er-Jahren vom sowjetischen Geheimdienst rekrutiert? Ein ehemaliger KGB-Offizier behauptet genau das – doch ohne Insiderwissen und Belege ist das schwierig nachzuweisen. Zudem verschwinden Berichte über die Vorwürfe aus den Medien, während Moskau auffällig schweigt.

Die Behauptung

Der ehemalige kasachische Geheimdienstchef Alnur Mussajew behauptet, dass Donald Trump 1987 vom KGB rekrutiert und unter dem Codenamen „Krasnow“ geführt wurde.

Aufgestellt von: Unbekannt

Faktencheck: Irreführend

Behauptung bislang ohne Belege– und Mussajews Glaubwürdigkeit ist realistisch schwer einzuschätzen.
Bisher sind keine nachprüfbaren Dokumente
oder unabhängigen Bestätigungen für diese Anschuldigung bekannt geworden. Mussajew selbst ist eine umstrittene Figur mit einer Vergangenheit im sowjetischen Geheimdienst. Allerdings werfen die Löschung von Berichten über seine Behauptungen und das Schweigen russischer Medien Fragen auf. Das Facebook-Profil von Alnur Mussajew wurde einen Tag, also am 22.2.2025, nach der neuerlichen Wiederveröffentlichung seines Artikels aus dem Jahre 2018 deaktiviert.

Kurze Faktenübersicht:

– Mussajews Behauptung: Trump sei 1987 vom KGB angeworben und unter dem Codenamen „Krasnow“ geführt worden.
– Fehlende unabhängigen Beweise: bisher keine Dokumente oder zusätzliche Zeugenaussagen stützen diese These.
– Gelöschte Berichte: Ein Daily Beast-Artikel zu Mussajews Vorwürfen wurde kurz nach Veröffentlichung entfernt.
– Russische Medien schweigen: Keine Bestätigung oder Dementi aus Moskau.
– Moskau-Reise 1987: Berichten zufolge wurde Trumps Besuch von sowjetischen Offiziellen orchestriert.
– Geheimdienst-Überwachung seit 1977: Trumps erste Frau, Ivana, wurde vom tschechoslowakischen Geheimdienst StB beobachtet – einem engen Partner des KGB.
– Putins Einladung: Wenige Tage nach Mussajews Enthüllung lud Putin Trump offiziell nach Russland ein.

 

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Trump als KGB-Agent „Krasnow“?

Die Geschichte geht auf einen Facebook-Beitrag von Alnur Mussajew, dem ehemaligen Leiter des kasachischen Geheimdienstes, zurück. Er schrieb:

„1987 war ich in der 6. Abteilung des KGB der UdSSR in Moskau tätig. Der wichtigste Arbeitsbereich dieser Abteilung war die Rekrutierung von Geschäftsleuten aus kapitalistischen Ländern. In diesem Jahr rekrutierte unsere Abteilung den 40-jährigen Geschäftsmann aus den USA, Donald Trump, mit dem Spitznamen ‚Krasnow‘.“ Zudem behauptete er: „Heute wurde die persönliche Akte des KGB-Agenten ‚Krasnow‘ aus den Archiven des FSB entfernt. Sie wird nun privat von einem engen Vertrauten Putins verwaltet.“

Letzter Screenshot des Statusbeitrags von Alnur Mussajew am 20. Februar 2025, aufgenommen und dokumentiert von Mimikama.

Wurde Trump 1987 als KGB-Agent ‚Krasnow‘ angeworben?
Letzter Screenshot des Statusbeitrags von Alnur Mussajew am 20. Februar 2025, aufgenommen und dokumentiert von Mimikama.

Hinweis: Der Facebook-Post wurde am 22. Februar 2025 genau zu dem Zeitpunkt gelöscht, als wir mit unseren Recherchen für diesen Artikel begannen. Da wir ihn jedoch rechtzeitig gesichert haben, können wir ihn hier weiterhin vollständig einfügen und präsentieren.

Screenshots und gesicherte Wortlaute

Wurde Trump 1987 als KGB-Agent ‚Krasnow‘ angeworben? – mimikama.org
Wurde Trump 1987 als KGB-Agent ‚Krasnow‘ angeworben? – mimikama.org

Statusbeitrag vom 20.2.2025 / 15:18 Uhr

Original: В 1987 году я служил в 6 Управлении КГБ СССР в Москве. Наиболее важным направлением работы 6 Управления была вербовке бизнесменов капиталистических стран. Именно в тот год нашим Управлением был завербован 40-летний бизнесмен из США Дональд Трамп под псевдонимом „Краснов“.

Übersetzung: 1987 war ich in der 6. Abteilung des KGB der UdSSR in Moskau tätig. Der wichtigste Arbeitsbereich des 6. Departements war der Erwerb von Spionen und Informationsquellen von Geschäftsleuten kapitalistischer Länder. In diesem Jahr rekrutierte unsere Abteilung den 40-jährigen Geschäftsmann aus den USA, Donald Trump, mit dem Spitznamen „Krasnov“.

Statusbeitrag vom 18.7.2018 / 15:59 Uhr

Original: О Дональде Трампе и Владимире Путине.

К моему сожалению в Казахстане недостаточно следят и оценивают действия Дональда Трампа на международной арене и во внутренней политике США. Это важно для нашей страны в связи с тем, что из-за турбулентной политики Трампа, глобально меняется мир, общечеловеческие ценности. В корне меняется весь миропорядок, к которому наша страна должна адаптироваться и найти свое достойное место.

Дональд Трамп сидит на крючке у ФСБ и заглатывает наживку все глубже и глубже. Об этом свидетельствуют многочисленные косвенные факты, опубликованные в СМИ. Есть такое понятие как вербуемость объекта. По своему опыту оперативной работы в КГБ-КНБ могу точно сказать- Трамп относится к категории идеально вербуемых людей. У меня нет сомнений, что у России имеется компромат на Президента США, что в течение многих лет Кремль продвигал Трампа на пост Президента главной мировой державы.

Правящая элита США прекрасно понимает, что их Президент находится в глубокой зависимости от Кремля, но открыто признать это не позволяет статус Мировой державы. Конечно, они проводят расследование, проводят суды над членами команды главы Белого Дома, публикуют критические материалы. Авторитетные лица, конгрессмены называют Трампа предателем. Все это делается в надежде что Трамп сам покинет пост или в надежде подвести ситуацию к мягкому импичменту без признания Трампа агентом Москвы. Сомневаюсь что у них что-нибудь получится. Дональд Трамп как автократ, как настоящий диктатор, вцепился в Овальный кабинет Белого Дома зубами и ногтями.

Путин просто издевается над мировой общественностью, когда с хитрой улыбкой, действуя по свойственным ему дворовым понятиям, отрицает зависимость Трампа от Кремля. Трамп активно и безоглядно подыгрывает ему также отрицая свое тайное сотрудничество, в целях удержать свое президентское кресло. Все это ведется на грани фола и свойственно автократам, авантюристам и браткам.

В этой ситуации Трамп пошел ва-банк, положил на алтарь борьбы за власть тщательно пестуемый имидж крутого янки, склонившись перед Президентом России Владимиром Путиным. Своими действиями и заявлениями он всем как бы говорит: « Да, вот такой я подлец, ломаю демократию, объявляю врагами своих союзников, унижаю их руководителей, поддерживаю диктаторов Дутерте, Назарбаева, делаю легитимным Ким Чен Ына, слушаюсь Путина.» При этом он надеется, что истеблишмент США никогда не пойдет на юридическое признание его агентом влияния Москвы. И если в этой борьбе ему, вместе с Путиным, удастся одержать победу, то в следующий президентский срок, путем назначения и расстановки зависимых от него людей во все ветви власти и силовых структурах, он обеспечит себе комфортное пребывание в Белом Доме.

Устоит ли перед ним вековая американская Демократия? Шансы Трампа против правящей элиты, олицетворяющей американскую Демократию в США, сегодня, на мой взгляд, 50 на 50.

Übersetzung: Über Donald Trump und Wladimir Putin.

Leider überwacht und bewertet Kasachstan Donald Trumps Aktionen auf der internationalen Arena und in der US-Innenpolitik nicht ausreichend. Dies ist wichtig für unser Land angesichts der turbulenten Politik Trumps, der globalen Welt, der gemeinsamen menschlichen Werte verändern sich. An der Wurzel verändert die ganze Weltordnung, an die sich unser Land anpassen und seinen würdigen Platz finden muss.

Donald Trump ist am Haken des FSB und schluckt den Köder immer tiefer. Dies belegen zahlreiche indirekte Fakten, die in den Medien veröffentlicht wurden. Es gibt so ein Konzept wie Objekt Glaubwürdigkeit. Basierend auf meiner Erfahrung mit operativer Arbeit beim KGB-KNB kann ich mit Sicherheit sagen, dass Trump zur Kategorie der perfekt rekrutierten Menschen gehört. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Russland einen Kompromiss zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hat, dass der Kreml Trump viele Jahre lang zum Präsidenten der Weltmacht befördert hat.

Die herrschende Elite der Vereinigten Staaten versteht gut, dass ihr Präsident tief vom Kreml abhängig ist, aber dies offen zuzugeben, erlaubt den Status einer Weltmacht nicht. Natürlich ermitteln sie, verfolgen Mitglieder des Chefs des Weißen Hauses und veröffentlichen kritisches Material. Behörden, Kongressabgeordnete nennen Trump einen Verräter. All dies geschieht in der Hoffnung, dass Trump selbst den Posten verlässt oder in der Hoffnung, die Situation zu einer sanften Amtsenthebung zu bringen, ohne Trump als Moskauer Agenten anzuerkennen. Ich bezweifle, dass sie Erfolg haben werden. Donald Trump hat wie ein Autokrat, wie ein echter Diktator mit Zahn und Nagel in das Oval Office des Weißen Hauses gesteckt.

Putin verspottet einfach die Weltöffentlichkeit, wenn Trumps Abhängigkeit vom Kreml mit einem gerissenen Lächeln vom Kreml leugnet. Trump spielt aktiv und unverschämt für ihn, indem er seine geheime Kooperation abstreicht, um seinen Sitz als Präsident zu behalten. All dies geschieht am Rande von Foul, Autokraten, Abenteurer und Brüder.

In dieser Situation ging Trump zur Va-Bank und stellte auf den Altar des Machtkampfs ein sorgfältig poliertes Bild eines kühlen Yankee, der sich vor dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin verbeugt. Mit seinen Taten und Aussagen sagt er allen: „Ja, das ist der gemeine, ich breche die Demokratie, ich erkläre Feinde meiner Verbündeten, ich demütige ihre Leaders Ich unterstütze Duterte, Nazarbajews Diktatoren, ich mache Kim Jong-un legitim, ich gehorche Putin. “ » Zugleich hofft er, dass das US-Establishment niemals als sein Agent Moskauer Einflusses juristisch anerkannt wird. Und wenn es ihm zusammen mit Putin gelingt, in diesem Kampf zu gewinnen, dann wird er in der nächsten Amtszeit des Präsidenten durch die Ernennung und Entsendung von Personen, die von ihm abhängig sind, in allen Macht- und Durchsetzungszweigen einen angenehmen Aufenthalt im Weißen Haus sichern.

Wird er sich der jahrhundertealten amerikanischen Demokratie widersetzen? Trumps Chancen gegen die herrschende Elite, die die amerikanische Demokratie in den Vereinigten Staaten repräsentiert, stehen heute 50 bis 50.

Mussajew behauptet, seine Informationen stammten aus seiner Zeit in der 6. Direktion des KGB in Moskau, die offiziell für wirtschaftliche Sicherheit zuständig war.Obwohl wirtschaftliche Einflussnahme auch nachrichtendienstliche Aspekte hatte, bleibt unklar, ob er direkten Zugang zu Spionageakten hatte.


Wie glaubwürdig ist Mussajew?

Alnur Mussajew ist eine umstrittene Figur. Er war von 1997 bis 2001 Chef des kasachischen Geheimdienstes KNB und floh später nach Österreich. Dort wurde er 2008 beinahe entführt – mutmaßlich auf Anweisung kasachischer Behörden.

Allerdings gibt es auch Zweifel an seiner eigenen Vergangenheit:

  • War er tatsächlich in der 6. Abteilung des KGB tätig? Manche Quellen verorten ihn stattdessen in der 8. Direktion des Innenministeriums der UdSSR.
  • Hatte er überhaupt direkten Zugang zu Trumps angeblicher KGB-Akte?
  • Stecken politische Motive hinter seinen Enthüllungen?

Der kasachische Politologe Daniyar Ashimbajew bezeichnete Mussajews Behauptung als ‚globale Zirkusshow‘ und stellte infrage, ob der Ex-Geheimdienstler tatsächlich an der angeblichen Rekrutierung beteiligt war. Zudem betonte er, dass die 6. Direktion des KGB offiziell nicht für die Anwerbung von Ausländern zuständig gewesen sei

Diese Aussagen wurden von der kasachischen Nachrichtenseite Kursiv Media verbreitet, einer Publikation, deren Unabhängigkeit schwer einzuschätzen ist. Während Kursiv Media als etablierte Quelle für Wirtschafts- und Politiknachrichten in Kasachstan gilt, gibt es wenig Transparenz über die Eigentümerstruktur, und kasachische Medien stehen generell unter starkem staatlichen Einfluss. Besonders bei geopolitischen Themen mit Russland-Bezug ist daher eine kritische Einordnung der Berichterstattung notwendig.

Interessanterweise schweigen russische Medien zu den Vorwürfen, was entweder auf eine gezielte Vertuschung oder darauf hindeuten könnte, dass sie die Geschichte für unglaubwürdig halten. Putins Sprecher Dmitri Peskow wies ähnliche Anschuldigungen 2016 als „absurd“ zurück, als über eine mögliche russische Unterstützung Trumps spekuliert wurde.


Trumps Moskau-Reise 1987: Zufall oder KGB-Strategie?

Trumps erster Moskau-Besuch 1987 wirft Fragen auf:

  • Sowjetische Diplomaten hatten Trump umworben und nach Moskau eingeladen.
  • Seine Reise wurde laut Experten von den Sowjets bewusst orchestriert.
  • Kurz nach seiner Rückkehr kritisierte Trump plötzlich öffentlich die NATO – eine Haltung, die mit sowjetischer Propaganda übereinstimmte.
  • Ex-KGB-Offiziere wie Yuri Shvets und Oleg Kalugin behaupten, dass Trump als „leicht manipulierbar“ galt.

Auch ein Bericht von The New Republic legt nahe, dass Trump schon seit den 1970er-Jahren im Visier des Ostblocks stand – insbesondere wegen seiner Ehe mit Ivana Trump.


Die plötzliche Löschung der „Krasnow“-Story

Neben den fragwürdigen Behauptungen von Mussajew sorgt ein weiteres Detail für Aufsehen: Die plötzliche Löschung eines Berichts über die Vorwürfe. Am 21. Februar 2025 veröffentlichte die Daily Beast-Journalistin Isabel van Brugen eine Story zu Mussajews Aussagen – doch nur wenige Stunden später war der Artikel spurlos verschwunden.

„Ich erwartete, dass diese Story überall auftaucht, aber stattdessen wurde sie innerhalb von Stunden von der Daily Beast-Website und aus anderen Online-Quellen gelöscht.“ – Brianinca, Reddit-Nutzer

Es gibt mehrere mögliche Gründe für die plötzliche Löschung des Daily Beast-Berichts:

  • Journalistische Fehler: Möglicherweise konnte die Geschichte nicht ausreichend verifiziert werden.
  • Rechtliche Risiken: Trump oder andere betroffene Parteien könnten mit Klagen gedroht haben.
  • Diplomatische Spannungen: US-Behörden könnten interveniert haben, um außenpolitische Konflikte zu vermeiden.

Es gibt keine eindeutigen Beweise dafür, dass die Löschung durch politischen Druck erfolgte. Allerdings bleibt unklar, warum ein so brisanter Bericht ohne offizielle Erklärung entfernt wurde.


Putins Einladung an Trump: Zufall oder Signal?

Nur wenige Tage nach Mussajews Enthüllung lud Wladimir Putin Donald Trump offiziell nach Russland ein. Ob diese Einladung mit den Vorwürfen zusammenhängt oder eine rein diplomatische Geste war, bleibt offen. Doch die zeitliche Nähe gibt Anlass zu Spekulationen.

Viele Experten vermuten, dass Putin Trump erneut als strategischen Partner im Weißen Haus sehen will – ob durch echte Verbindungen oder gezielte Erzählungen.

Putins Einladung an Trump könnte verschiedene Motive haben:

  • Geopolitisches Signal: Russland demonstriert, dass es Trump weiterhin als wichtigen Akteur sieht.
  • Provokation oder Ablenkung: Die USA in eine neue Debatte über Trumps Russland-Kontakte ziehen.
  • Diplomatische Strategie: Trump könnte, selbst wenn er kein Präsident mehr wird, als pro-russische Figur in den USA eine Rolle spielen.

Ob die Einladung direkt mit Mussajews Behauptungen zusammenhängt, bleibt unklar. Die zeitliche Nähe könnte Zufall sein – oder ein bewusstes Signal aus Moskau.


Scaramucci: „Mysteriöser Halt“ Putins über Trump

Anthony Scaramucci, der 2017 kurzzeitig als Kommunikationschef im Weißen Haus tätig war, äußerte sich mehrfach über Trumps auffällige Nähe zu Wladimir Putin. In einem Interview mit CNN sagte er:

„Ich denke, es gibt eine Art mysteriösen ‚Halt‘ Putins über den Präsidenten.“
– Anthony Scaramucci, CNN, 2019

Scaramucci spielte damit auf Trumps wiederholte Weigerung an, sich öffentlich gegen Putin zu stellen oder sich der Einschätzung der US-Geheimdienste zur russischen Wahleinmischung anzuschließen.

Nicht nur er, sondern auch mehrere hochrangige ehemalige Regierungsmitglieder äußerten intern und öffentlich Verwunderung über Trumps nachsichtige Haltung gegenüber Putin. H.R. McMaster (ehem. Nationaler Sicherheitsberater), James Mattis (Ex-Verteidigungsminister) und John Kelly (Ex-Stabschef des Weißen Hauses) sollen sich gefragt haben, warum Trump in entscheidenden Momenten auffällig unterwürfig gegenüber dem Kreml-Chef auftrat.

Besonders umstritten war Trumps Auftritt beim Helsinki-Gipfel 2018, bei dem er öffentlich die Einschätzung der US-Geheimdienste zur russischen Wahleinmischung infrage stellte und stattdessen Putins Dementi akzeptierte. Dies sorgte für heftige Kritik, selbst aus den Reihen der Republikaner.

„Ich habe Präsident Putin gesagt, dass wir glauben, dass Russland sich in die Wahl eingemischt hat. Aber ich sehe keinen Grund, warum es das gewesen sein sollte.“
– Donald Trump, Helsinki-Gipfel 2018

Scaramucci deutete an, dass es möglicherweise eine unbekannte Verbindung zwischen Trump und Putin gebe, die sein Verhalten beeinflusst. Konkrete Beweise für Erpressbarkeit oder eine frühere Zusammenarbeit Trumps mit Russland führte er jedoch nicht an.

Scaramucci deutete an, dass es möglicherweise eine unbekannte Verbindung zwischen Trump und Putin gebe, die sein Verhalten beeinflusst. Konkrete Beweise für Erpressbarkeit oder eine frühere Zusammenarbeit Trumps mit Russland führte er jedoch nicht an.


Fazit: Eine brisante Behauptung mit vielen offenen Fragen

👉 Mussajews Behauptung bleibt, ohne nachrichtendienstliche Materialien, schwer zu beweisen – und seine eigene Vergangenheit ist umstritten.

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Doch einige Fragen bleiben:

  • Warum wurden Berichte über die Vorwürfe gelöscht?
  • Warum schweigt Moskau zu Mussajews Behauptung?
  • Welche Rolle spielte Trumps Moskau-Reise 1987 wirklich?

Donald Trump selbst hat sich bisher nicht zu Mussajews Vorwürfen geäußert. In der Vergangenheit bezeichnete er jedoch alle Anschuldigungen über russische Einflussnahme als ‚Hexenjagd‘ und ‚Fake News‘. Er räumte zwar ein, geschäftliche Interessen in Russland verfolgt zu haben – darunter Pläne für einen Trump Tower in Moskau –, bestritt jedoch jede politische Einflussnahme durch den Kreml.

Diese Entwicklungen werfen Zweifel auf – auch wenn eine direkte Verbindung zwischen Trump und dem KGB bislang nicht bewiesen werden kann.


FAQ: Wurde Trump vom KGB angeworben? Alle Fakten, Personen & Hintergründe

Laut dem ehemaligen kasachischen Geheimdienstchef Alnur Mussajew wurde Trump 1987 während einer Moskau-Reise vom KGB angeworben und unter dem Codenamen „Krasnow“ geführt. Beweise für diese Behauptung gibt es jedoch nicht.


🛑 Die Kernfrage: Wurde Donald Trump 1987 vom KGB als Spion rekrutiert?

Alnur Mussajew (geb. 1954)

  • Ehemaliger Chef des kasachischen Geheimdienstes KNB (1997–2001).
  • Behauptet, in den 1980er-Jahren in der 6. Abteilung des KGB in Moskau gearbeitet zu haben.
  • Flüchtete 2007 nach Österreich, nachdem er die kasachische Regierung der Korruption beschuldigt hatte.
  • 2008 beinahe in Wien entführt – mutmaßlich durch kasachische Geheimdienstkreise.
  • Umstrittene Figur: Kritiker werfen ihm politische Motive vor.

➡ Seine Glaubwürdigkeit ist schwer einzuschätzen. Bislang fehlen Beweise, dass er direkten Zugang zu Trumps angeblicher KGB-Akte hatte.

Mussajew behauptet, dass der KGB Trump unter dem Codenamen „Krasnow“ geführt habe. Es gibt keine unabhängigen Beweise für den Codenamen „Krasnow“, aber es wäre nicht ungewöhnlich, wenn der KGB tatsächlich eine interne Akte über Trump geführt hätte. Ob diese Bezeichnung existierte oder von Mussajew erfunden wurde, bleibt unklar.

Trumps Reise in die Sowjetunion

  • Organisiert von sowjetischen Behörden.
  • Trump wurde von sowjetischen Diplomaten und Geschäftsleuten umworben.
  • Kurz nach seiner Rückkehr schaltete Trump ganzseitige Anzeigen in US-Zeitungen, in denen er die NATO kritisierte.
  • Ex-KGB-Offiziere wie Yuri Shvets und Oleg Kalugin behaupten, dass der KGB solche Reisen nutzte, um westliche Geschäftsleute zu rekrutieren.

➡ Es gibt Hinweise darauf, dass der KGB Trump als potenziellen Verbündeten betrachtete – aber keine Beweise für eine direkte Rekrutierung.

Wladimir Putin (geb. 1952)

  • Ehemaliger KGB-Agent in Ostdeutschland (1975–1991).
  • Seit 2000 Präsident Russlands (mit kurzer Unterbrechung).
  • Wird oft verdächtigt, westliche Politiker für russische Interessen zu beeinflussen.
  • Lud Trump kurz nach Mussajews Enthüllung offiziell nach Russland ein.

➡ Zufall oder gezielte Provokation?

Am 21. Februar 2025 veröffentlichte die Daily Beast-Journalistin Isabel van Brugen einen Artikel über Mussajews Behauptung. Wenige Stunden später wurde der Artikel gelöscht – ohne Erklärung.

Mögliche Gründe für die Löschung:

  1. Der Bericht war fehlerhaft oder nicht ausreichend überprüft.
  2. Politischer oder rechtlicher Druck wurde ausgeübt.
  3. Die Story wurde bewusst „verschwinden gelassen“.

➡ Es bleibt unklar, warum der Bericht gelöscht wurde. Die plötzliche Entfernung wirft jedoch Fragen auf.

Ja, bereits seit den 1980er-Jahren gab es Hinweise auf Trumps Verbindungen nach Russland:

  • 1977: Heirat mit Ivana Trump, einer Tschechin, die vom tschechoslowakischen Geheimdienst StB überwacht wurde. Tschechoslowakische Geheimdienstakten belegen, dass Ivana Trumps Familie unter StB-Überwachung stand und Informationen über ihre Ehe an den Geheimdienst weitergeleitet wurden.
  • 1986: Trumps erstes Russland-Interesse durch sowjetischen Botschafter. Laut Politico begann Trumps Russland-Interesse 1986, als der sowjetische Botschafter Juri Dubinin ihm eine Einladung nach Moskau übermittelte.Dubinin erzählte später, dass die UdSSR gezielt Trumps Ego ansprach, um ihn zu umwerben.
    1987 folgte Trumps Reise nach Moskau.
  • 1980er-Jahre: Geschäftsinteressen in Russland bereits in den 1980er-Jahren
    Bereits in den 1980er-Jahren begann Trump Geschäftskontakte mit sowjetischen und später russischen Geschäftsleuten und Regierungsvertretern. Russische Investoren finanzierten später zahlreiche Trump-Projekte.
  • 2008: Der russische Oligarch Dmitri Rybolowlew kaufte eine Trump-Immobilie für 95 Mio. $, was Spekulationen über Geldwäsche auslöste. 2008 verkaufte Trump eine Florida-Villa an den russischen Oligarchen Dmitri Rybolowlew für 95 Mio. $, mehr als das Doppelte des Kaufpreises. Obwohl dies Spekulationen über Geldwäsche auslöste, gab es keine offizielle Untersuchung.
  • 2013: Miss-Universe-Wahl in Moskau – Trump prahlte mit engen Verbindungen zu Putin. 2013 richtete Trump die Miss-Universe-Wahl in Moskau aus und arbeitete mit russischen Oligarchen wie Aras Agalarow zusammen. Er prahlte öffentlich mit seiner ‚fantastischen Beziehung‘ zu Russland und fragte, ob Putin sein ‚neuer bester Freund‘ werde.
  • 2016: Russische Einflussnahme auf die US-Wahl – Trumps Team hatte enge Kontakte zu russischen Offiziellen.
  • 2016: Trumps Wahlkampfberater Michael Flynn hatte geheime Treffen mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak.
  • 2018: Trump weigerte sich beim Helsinki-Gipfel, den US-Geheimdiensten in Bezug auf russische Wahleinmischung zu glauben. Beim Helsinki-Gipfel 2018 stellte sich Trump öffentlich auf die Seite Putins und sagte, er ‚sehe keinen Grund‘, warum Russland hinter der Wahleinmischung stecken sollte – entgegen der Einschätzung seiner eigenen Geheimdienste

➡ Ob Trump gezielt vom KGB beeinflusst wurde, ist unklar. Fest steht jedoch, dass er seit Jahrzehnten enge Verbindungen nach Russland hat.


Yuri Shvets (geb. 1952)

  • Ehemaliger KGB-Agent, heute in den USA.
  • Behauptet, dass der KGB Trump seit den 1980ern gezielt „kultivierte“.
  • Trump sei als leicht manipulierbar eingestuft worden.

Oleg Kalugin (geb. 1934)

  • Ehemaliger KGB-General, einer der höchsten Überläufer in die USA.
  • Sagt, dass Trump bereits in den 1980er-Jahren auf dem Radar des KGB war.
  • Spekuliert, dass der KGB kompromittierendes Material über Trump besitzen könnte.

➡ Beide Ex-KGB-Agenten halten es für plausibel, dass Trump beeinflusst wurde – aber liefern keine Beweise für eine direkte Rekrutierung.

Mueller-Bericht (2019)

  • Bestätigte Trumps Kontakte zu russischen Offiziellen.
  • Keine Beweise für eine direkte Verschwörung mit Russland.

US-Senatsbericht (2020)

  • Belegte, dass Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort interne Daten mit einem russischen Geheimdienstmann teilte.
  • Deutete auf mögliche Einflussnahme hin, fand aber keine direkte Steuerung.

➡ Trump hatte enge Russland-Kontakte, aber eine KGB-Agentenrolle wurde nie bewiesen.

Die Behauptung, dass Trump als KGB-Agent „Krasnow“ geführt wurde, bleibt unbewiesen.

Doch es gibt verdächtige Entwicklungen:

  • Russlands gezielte Annäherung an Trump seit den 1980ern.
  • Moskau-Reise 1987 als möglicher „KGB-Test“.
  • Russische Medien schweigen zu den Vorwürfen.
  • Plötzliche Löschung von Berichten.

 Unsere Einschätzung:

📌 Mussajews Behauptung bleibt ohne Beweise fragwürdig.
📌 Trumps Russland-Verbindungen sind jedoch seit Jahrzehnten auffällig.
📌 Die Story entwickelt sich weiter – und wir bleiben dran.

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