Betrugsmasche: Fake Polizisten setzen Opfer unter Druck

Falsche Polizisten und vermeintliche Verbrecherbande aus Rumänien arbeiten zusammen

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Autor: Tom Wannenmacher

Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche: Dabei arbeiten falsche Polizeibeamte und eine vermeintliche Verbrecherbande im Wechselspiel. Sie setzen ihre Opfer gemeinsam unter Druck und fordern die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen.

Bei der Betrugsmasche meldet sich zunächst ein falscher Polizist am Telefon und warnt vor einer vermeintlichen Verbrecherbande aus Rumänien.

Zwei Mitglieder dieser Bande habe die Polizei festgenommen. Bei der Festnahme hätten sie Notizen gefunden, die darauf schließen lassen, dass diese Mitglieder Kenntnis über die finanziellen Verhältnisse des Angerufenen hätten. Dementsprechend liege es nahe, dass sich die Verbrecher möglicherweise ebenfalls per Telefon melden könnten und die Herausgabe von Geld fordern.

Nach dem vermeintlichen Warn-Anruf der Polizei erfolgt dann ein Anruf der vermeintlichen Verbrecher. Sie fordern tatsächlich die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen und setzen ihre Opfer massiv unter Druck. Im Anschluss meldet sich dann wieder die falsche Polizei: Sie habe das Telefonat mit den Verbrechern mitgehört und bittet um Kooperation. Man solle auf die Forderungen der Betrüger eingehen, sodass die Polizei die Verbrecher bei der Geldübergabe festnehmen könne. Anschließend würde man selbstverständlich seine herausgegebenen Wertgegenstände und das Bargeld zurückbekommen.

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Das Perfide an der Masche: Die Anrufe der falschen Polizisten und der vermeintlichen Verbrecherbande erfolgen während des Betruges im Wechselspiel. Die Opfer werden permanent am Telefon gehalten und dadurch von beiden Seiten immer weiter unter Druck gesetzt. Sie erhalten dadurch keine Möglichkeit, ihr Handeln zu reflektieren und so möglicherweise die echte Polizei zu kontaktieren.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche eindringlich:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie einfach auf.
  • Wählen Sie beim geringsten Zweifel den Notruf der Polizei – und nicht die Nummer, die Ihnen von den falschen Polizisten durchgegeben wird.
  • Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Übergabe von Geldbeträgen oder Wertgegenständen ein.
  • Wenn Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen lassen oder ihn ganz weglassen, fällt es den Betrügern schwer, Sie ausfindig zu
    machen.
  • Sollten Sie Opfer eines Betrugsfalles werden, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige.
  • Sprechen Sie zudem mit Ihren Verwandten und Bekannten über diese Maschen – damit Betrüger in Zukunft keine Opfer mehr finden.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm

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