Wenn Promis angeblich für Bitcoin & Co werben

Werbung mit Promi-Bildern für Bitcoin & Co: Mimikama und SWR Marktcheck decken auf, wie Nutzer durch gefälschte Inhalte in die Irre geführt werden

Woran erkennt man betrügerische Investment-Angebote? Antworten finden Sie im Leitfaden Investmentbetrug.
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Bitcoin & Co Werbung im Visier: Mit Bildern von Promis wird geworben. SWR Marktcheck und Mimikama klären auf.

Thomas Gottschalk ist auf Bitcoin & Co Werbung sauer: „Ich hab es selber gesehen und gedacht: Sind die wahnsinnig? Und was Dich halt eben auch so fassungslos macht, du siehst das und denkst, das wirkt ja unheimlich professionell. (…) Da werden Tatsachen behauptet, mit denen ich nicht das Geringste zu tun habe.“

Er ist zurecht sauer, denn Unbekannte nutzen Fotos von ihm, um Menschen in dubiose Bitcoin- und Tradingprogramme zu locken, wo sie Geld verlieren.

Gemeinsam mit SWR Marktcheck haben wir über diese weit verbreitete Betrugsmethode aufgeklärt. Das Ergebnis:  Die Promis sind verärgert über die Werbemethode, Nutzer wurden in dubiosen Bitcoin-Systemen geprellt. Hier der Beitrag, der am 15. Oktober 2019 um 20:15 Uhr im TV lief:

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Was da abläuft:

Bei dieser Form der Falschmeldungen handelt es sich um bewusst falsch erstellte Inhalte, die Menschen im Internet dazu bewegen sollen, ein Produkt zu kaufen, ein Abo abzuschließen oder Geld in spekulative Modelle zu investieren.

Es handelt sich um sogenannten „fabricated content“, also frei erfundene Inhalte. Diese werden in pseudojournalistischer Form veröffentlicht. Sprich: Das Ganze liest sich nicht nur wie ein Zeitungsartikel, auch in seiner Optik werden Stilmittel und gar Logos realer Medien kopiert.

Anhand Optik und Stil kann man an dieser Stelle nicht erkennen, dass es sich um Fakenews handelt. Der gesamte Inhalt zeigt sich ebenfalls in redaktionellem Stil, nur das eben alles frei erfunden ist.

Der gesamte Text, sowie auch die einzelnen Menüpunkte auf der Seite beinhalten Link, die auf dubiose Bitcoin- oder Tradingplattformen führen, auf der man Geld investieren soll. Dieser Artikel ist also nichts anderes als ein getarnter Werbeköder.

Kommerzielle Fakenews laufen in der Regel in drei Schritten ab. Man kann sie auch wie eine virtuelle Kaffeefahrt sehen: Man wird angelockt, verschaukelt und am Ende soll man was kaufen.

Mehr dazu hier.

Der Beitrag auf SWR Marktcheck hier.


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