Tatsächlich. Die ukrainische Post hat einen Wettbewerb veranstaltet, mit dem sie das Design einer neuen Briefmarke durch Abstimmung ermittelt hat. Das Thema wurde vorgegeben: „Russian warship, go f**k yourself!“ – Ein Statement von ukrainischen Soldaten auf der Schlangeninsel auf einen Funkspruch eines russischen Kriegsschiffes hin.

Am 24. Februar 2022, dem Tag, an dem die Invasion in die Ukraine durch Russland begann, erreichte Soldaten auf der Schlangeninsel im Schwarzen Meer ein Funkspruch eines russischen Kriegsschiffes. Sie sollten ihre Waffen niederlegen und sich ergeben, ansonsten würden sie bombardiert. Mit der Antwort „Russian warship, go f**k yourself“ drückten sie kurz und knapp aus, was sie von diesem Vorschlag hielten.

Zuerst wurde vermutet, dass alle Soldaten hier getötet wurden. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie sich, nachdem ihnen die Munition ausgegangen war, doch ergeben hatten. Sie sind am Leben, aber befinden sich in russischer Gefangenschaft, berichtete der Focus.

Wettbewerb zur Gestaltung neuer Briefmarke

Dieses Thema wurde nun von der ukrainischen Post aufgegriffen, um eine neue Briefmarke zu gestalten. Hier wurden Künstler aufgerufen, ihre Gestaltungen einzureichen. In einem Wettbewerb konnten Nutzer abstimmen und so den Sieger küren. Die eingereichten Designs wurden am 8. März auf der Facebook-Seite der ukrainischen Post veröffentlicht. Am 11. März sollte der Sieger bekannt gegeben werden.

Screenshot Facebook: Eingesendete Gestaltungen der Briefmarke
Screenshot Facebook: Eingesendete Gestaltungen der Briefmarke

Wir haben fast 500 E-Mails mit Ideen für Briefmarken erhalten!

Wir hatten vor, alle Arbeiten zur Abstimmung einzureichen, aber wir hatten nicht erwartet, dass die Zahl derer, die sich beteiligen wollten, so groß sein würde, dass der Wettbewerb über die Ukraine hinausgehen würde.

Wir haben auch beschlossen, die 20 besten Illustrationen aus philatelistischer Sicht auszuwählen, und Sie können denjenigen auswählen, den wir drucken werden.

Mit dieser Briefmarke können Sie Ihre Blätter und Bögen sogar nach Übersee versenden. Und vor allem werden sie die Botschaft übermitteln, die Sie bereits sehr gut kennen: „Russisches Kriegsschiff, **** dich!“

Jetzt wird es die ganze Welt sehen!

Wählen Sie eine Illustration, die Ihnen gefällt, und hinterlassen Sie die Nummer in den Kommentaren. 1 Kommentar, 1 Nummer.

Die Stimmabgabe ist bis zum 10.03. möglich. Wir werden den Gewinner am 11.03. bekannt geben.

Nun, wählen wir unseren Favoriten

Und gewonnen hat …

Am 11. März hat die ukrainische Post wie versprochen den Gewinner der eingesendeten Designs auf Facebook bekannt gegeben. Die Einsendung mit der Nummer 3 machte das Rennen. Urheber ist der ukrainische Künstler Boris Groh, der mit seiner Illustration die Stimmung und den Kampfgeist der Ukrainer einfangen wollte. Am 12. März postete die ukrainische Post das Siegerbild auch auf Twitter:

Lesen Sie auch >   Russland plant vermutlich Cyber-Attacken auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris
Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Gewinner des Wettbewerbs für die Briefmarke „Russisches Kriegsschiff, **** dich!

Künstler – @BorisGrohArt

Auch auf der Webseite der ukrainischen Post wurde die neue Briefmarke, die über diesen Wettbewerb gefunden wurde, vorgestellt und dem Gewinner Boris Groh gratuliert. Über 1.700 von 8.000 Stimmen hatten sich für sein Design entschieden. Die Briefmarke soll in Kürze erhältlich sein, um Briefe damit „an Freunde im Ausland oder den Russen ein feuriges „Hallo“ zu schicken“, schreibt die ukrainische Post hier weiter.

Das könnte dich auch interessieren: Christlicher Autokorso in der Ukraine ist ein Trauerzug von 2015

Quelle: LeadStories, Post Ukraine

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)