Angeblich hat der Sturm auf das Capitol wohl gar nicht stattgefunden, die Szenen aus dem Capitol wurden im Studio gedreht. Dies wird zumindest unter QAnon-Anhängern behauptet.
Es ist schon nicht einfach, wenn man ein Anhänger von Verschwörungstheorien ist:
Erst war es die Antifa, die in Wahrheit das Capitol stürmte (siehe unseren Artikel HIER), und nun wird behauptet, dass die Szenen im Capitol vor einem Greenscreen in einem Studio entstanden.
Ein angebliches Beweisfoto dazu kursiert in den einschlägigen Kreisen:

Das Komplott ist komplexer als man sich vorstellen kann – „Ihr seht einen Film“
so wird das Bild kommentiert. Der Eindruck soll erweckt werden, dass es sich bei dem Mob komplett um Schauspieler handelt und eigentlich niemand ins Capitol eingedrungen sei.
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Die Bildmanipulation
Das Originalbild findet sich in zahlreichen Artikeln über den Sturm auf das Capitol, beispielsweise bei USA Today (siehe HIER) und az central (siehe HIER).
Der Ersteller des Bildes hat nun einfach jenes Bild genommen, den Hintergrund herausgeschnitten und das existierende Foto eines Greenscreens (siehe HIER) hineinkopiert. Sehr gut erkennbar daran, dass die Lampen an der Decke exakt so ausgerichtet sind wie auf einem Foto der Seite Peerspace.
Hier der Vergleich:

Auch sämtliche Schatten und Lichtspiegelungen sind bis auf die kleinste Falte in der Greenscreen-Folie exakt dieselben wie auf dem Foto auf Peerspace.
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Fazit
Diese Fotomanipulation ist ein gutes Beispiel dafür, in welcher Gedankenwelt QAnon-Anhänger leben: Egal, was man sieht, es ist grundsätzlich alles gelogen und von den Medien frei erfunden. Und wenn die Realität nicht passt, wird sie halt passend gemacht.
So wurde der Mann mit dem Büffelhörner-Fellumhang zuerst als Mitglied der Antifa bezeichnet (siehe unseren Artikel HIER), doch als sich diese Behauptung recht schnell als falsch herausstellte, wird nun umgeschwenkt: Es sei einfach komplett alles erfunden.
Dass eine solche massive Täuschung mit quasi tausenden Teilnehmern sehr schnell auffliegen würde, wird von QAnon-Anhängern gar nicht bedacht – Der Ersteller der Fälschung wird sich wahrscheinlich nun eher ins Fäustchen lachen, dass dem Bild von so vielen geglaubt wird.
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