Ursula von der Leyen in Epstein Files? Kein Beleg
In sozialen Medien kursiert ein Sharepic mit schweren Anschuldigungen gegen Ursula von der Leyen. Als Beleg werden angebliche Aktennummern genannt, doch sie führen zu keinem überprüfbaren Dokument.
Faktenchecks sind das Herzstück unserer Arbeit. Seit 2011 prüft Mimikama virale Behauptungen, Bilder, Videos und Meldungen aus sozialen Netzwerken in Faktenchecks auf ihren Wahrheitsgehalt. Viele dieser Inhalte werden uns direkt von Leserinnen und Lesern geschickt – mit der einfachen Frage: „Stimmt das?“
In dieser Kategorie sammeln wir unsere aktuellen Faktenchecks. Wir analysieren verbreitete Gerüchte, manipulierte Bilder, falsche Zitate oder irreführende Meldungen und ordnen sie mit Quellen und Hintergrundinformationen ein.
Unser Ziel ist dabei immer dasselbe: Orientierung statt Aufregung. Wir zeigen, was tatsächlich hinter einer Behauptung steckt – und warum sich bestimmte Falschmeldungen so schnell verbreiten.
Was wir in unseren Faktenchecks prüfen
Neue Faktenchecks erscheinen laufend, sobald uns neue Inhalte zur Prüfung erreichen oder wir virale Behauptungen aus sozialen Netzwerken überprüfen.
In sozialen Medien kursiert ein Sharepic mit schweren Anschuldigungen gegen Ursula von der Leyen. Als Beleg werden angebliche Aktennummern genannt, doch sie führen zu keinem überprüfbaren Dokument.
In sozialen Netzwerken wird behauptet, die Grafik mit Friedrich Merz, Donald Trump und Benjamin Netanjahu sei gefälscht oder westlichen Medien untergeschoben worden. Der Originalbeitrag der iranischen Zeitung „Hamshahri Online“ und zwei archivierte Fassungen der Seite belegen jedoch eindeutig, woher die Grafik stammt.
Auf X verbreitet ein Account eine angebliche Enthüllung über Alice Weidel. Der Link führt nicht zu einer Nachricht, sondern zu einer Fake-Tagesschau-Seite mit Werbung für eine dubiose Investmentplattform.
Auf Social Media verbreitete Behauptung stützt sich auf eine Hochrechnung – belastbare landesweite Daten gibt es nicht.
Gefälschte Bewerbungs-Mails locken Marketing-Profis zu angeblichen Gesprächen und zielen auf Google-Zugangsdaten.
Öffentliche Instagram-Inhalte können laut Meta auch für KI-Funktionen wiederverwendet werden. Nutzer müssen aktiv widersprechen.
In sozialen Medien kursiert ein Foto, das angeblich aus Rumänien stammt. Es soll Kokainpakete mit Selenskyj-Porträt zeigen. Dafür gibt es keinen Beleg.
Ein Video auf Social Media vergleicht die aktuelle Hitzewelle mit dem Sommer 1947 und stellt heutige Gesundheitswarnungen infrage. Der Vergleich greift jedoch zu kurz.
Die Polizei Berlin warnt aktuell vor bunten Drogen-Päckchen in Briefkästen.
In sozialen Medien wird in einem Video eine Grafik als „Polizeistatistik“ verbreitet. Sie nennt Zahlen zu Vergewaltigungen in England und Wales, Deutschland, Frankreich und Polen.
In viralen Videos wird eine Luxus-Siedlung in Bulgarien gezeigt und gleichzeitig behauptet, Ukraine-Hilfen finanzierten illegale Immobilien.
Auf Social Media wird ein reales Gesetz mit unbelegten Behauptungen über EU, Überwachung und Bargeldabschaffung verknüpft.
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