Deutsche Corona-App ist nicht mit der österreichischen App kompatibel!
Reisen zwischen Österreich und Deutschland? Erfahren Sie bei Mimikama, warum die deutsche Corona-Warn-App erforderlich ist und welche Funktionen sie bietet
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Wer von Österreich nach Deutschland reist und die Corona-Warn-App nutzen möchte, muss die deutsche App zusätzlich installieren.
Deutsche Corona-App ist nicht mit der österreichischen App kompatibel! – Das Wichtigste zu Beginn:
Reist man nach Deutschland, muss man die deutsche Version der Corona-Warn-App installieren. Künftig sollen sämtliche Apps aus den EU-Staaten jedoch EU-übergreifend funktionieren.
„Corona-Warn-App“ in Deutschland
Auch Deutschland erhält nun seine Corona-App. Diese zeichnet mittels Bluetooth-Verbindung Begegnungen mit anderen App-Nutzern auf. Infiziert man sich mit dem Coronavirus, kann man über die App anonym diejenigen Personen informieren, in deren Nähe man sich befand und die sich eventuell angesteckt haben könnten. Mögliche Kontaktpersonen können sich dann in Quarantäne begeben, um eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden.
Die Nutzung der App ist freiwillig, sämtliche Daten werden anonymisiert und dezentral verarbeitet. Dazu besteht eine Zusammenarbeit mit der Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems und dem Softwareanbieter SAP.
„Stopp-Corona-App“ in Österreich
Die österreichische Version des Roten Kreuzes hat von Beginn an für Kritik gesorgt. Erst wollten ÖVP-Politiker eine verpflichtende Nutzung vorschreiben, was mittlerweile allerdings kein Thema mehr ist.
Nun sorgen auch technische Probleme für Ärger. Mit der neuen Version der App, die in Kürze veröffentlicht werden soll, sollen diese allerdings beseitigt sein.
App nicht kompatibel
Das Berliner Gesundheitsministerium bestätigt, dass die deutsche „Corona-Warn-App“ noch nicht mit anderen europäischen Apps kompatibel ist.
Das bedeutet, dass Touristen oder andere Personen, die nach Deutschland reisen, zusätzlich die deutsche App installieren müssen.
Zukünftig sollen allerdings Apps aus den verschiedensten EU-Staaten miteinander „kommunizieren“ können. So könnte jeder EU-Bürger die App seines Heimatlandes EU-übergreifend nutzen. Laut dem deutschen Gesundheitsministerium wird mit Hochdruck daran gearbeitet.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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