Wie in unserem ersten Artikel “Deutschland sagt sorry” bereits angekündigt, haben wir uns mit den Machern der Kampagne in Verbindung gesetzt. Es handelt sich dabei um um DIE POPULISTINNEN, einer Kooperation zwischen dem Peng Collective und dem Schauspiel Dortmund, die mit der Idee dieser Kampagne auf die Verlierer der Agenda 2010 aufmerksam machen wollen.
In einem kurzen Schriftwechsel haben wir Peng! darum gebeten, kurz diese Kampagne zu beschreiben. Für diejenigen, welche bis dato noch nicht im Bilde sind, worum es geht, empfehlen wir einen Blick auf „Deutschland-sagt-sorry.de”. An dieser Stelle vielen Dank an Alice & Peng für die freundliche Erklärung der Kampagne:
Peng ist ein Kollektiv von Aktivist*innen, Künsterl*innen, Handwerker*innen, die mit neuen Protestformen experimentieren wollen. Wir versuchen mit witzigen und radikalen Aktionen der Zivilgesellschaft die Zähne zu schleifen, Diskurse anzuregen und unterbeleuchtete Themen medienwirksam zu behandeln.
Wie kam es zu der Idee “Deutschland sagt sorry” und was würdet Ihr Euch im Anschluss an diese Kampagne wünschen?
Wir denken dass die Agenda 2010 eine sozialpolitische Katastrophe ist, und dass das Thema der sozialen Ungleichheit in Deutschland unterbeleuchtet bleibt.
Deutschland ist ein der reichsten Länder der Welt, dieses Reichtum basiert aber auf einer ausgeprägten gesellschaftlichen Spaltung, die unter anderem von dem Hartz IV System bewirkt und vertieft wurde. Deshalb dachten wir, es ist an der Zeit, das zu thematisieren und das Bundesministerium in die Verantwortung zu ziehen. Gleichzeitig versuchen wir mit der „Sorry“ Kampagne zu thematisieren, dass die Politik eigentlich gar kein Interesse an einer Systemveränderung im Sinne einer sozialen Gleichheit, sondern – wenn überhaupt – nur leere Floskeln und kleine Gesten von oben herab zu bieten hat.
Wir wollen natürlich dass das Hartz IV System mit den Sanktionen, unsinnigen Maßnahmen, Schikanen etc. abgeschafft wird. Das ist menschenunwürdig und ungerecht. Dafür wird natürlich nicht eine Satire Kampagne reichen, dennoch wollten wir den Diskurs anstossen, die Missstände, die Verantwortliche, die Profiteure nennen. Wir wollen auch zeigen, dass Hartz IV alle angeht, und der Stigmatisierung entgegenwirken. Für die „konkrete“ Arbeit an der Abschaffung dieses Systems gibt es aber ein Verein, der Sanktionsfrei.de heißt, der genau das versucht.
Die Kampagne Deutschland sagt sorry“ stammt von DIE POPULISTINNEN, einer Kooperation zwischen Peng Collective und Schauspiel Dortmund.
Vielen Dank an das Peng! Collective für die Antworten!
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