EC-Kartenzahlung im Handel deutschlandweit gestört

Aktuelle Störung: Die EC-Kartenzahlung ist vielerorts zurzeit nicht möglich.

Autor: Susanne Breuer

Wer aktuell im Supermarkt oder Drogeriemarkt mit Karte zahlen möchte, sollte besser auch Bargeld mitnehmen.

Ganzes Bundesgebiet von Ausfällen betroffen

Dabei sind nach diversen Meldungen in den sozialen Netzwerken seit gestern Supermärkte, Händler und Tankstellen im gesamten Bundesgebiet, unter anderem EDEKA, Netto, Rossmann und DM betroffen. Die Nutzung von Geldautomaten ist nicht eingeschränkt.

Kunden von betroffenen Super- und Drogeriemärkten können aufgrund einer Störung eines Kartenzahlungssystems derzeit nicht mit Karte bezahlen.

Bestimmtes Zahlungsgerät betroffen

Verantwortlich für die Störung sei wohl ein ganz bestimmtes EC-Zahlungsgerät von Verifone, der Gerätetyp Verifone H5000, wie der Softwareanbieter EDV Ermtraud berichtet (HIER). Der Zahlungsanbieter payone bestätigt danach die Störung des H5000 von Verifone und ruft die betroffenen Händler auf, die Geräte nicht vom Netz zu nehmen.

„Aufgrund einer deutschlandweiten Softwarestörung kommt es derzeit bei allen Netzbetreibern zu erheblichen Einschränkungen in der Nutzung von H5000 Terminals des Hersteller Verifone. Derzeit bitten wir Sie nicht eigenständig an den Geräten einen Neustart vorzunehmen und diese auch unverändert sowohl am Strom wie am Netzwerk angeschlossen zu lassen.“ 

Nur so könne der Hersteller das Problem lösen. (HIER) Konkrete Ursache sei den ersten Erkenntnissen nach eine Störung innerhalb bestimmter Versionen der von dem US-Hersteller payone bereitgestellten Software. (HIER)

Nur ein geringer Anteil der EC-Kartenzahlungs-Geräte betroffen

Der Bundesverband deutscher Banken stellte stellvertretend für die Deutsche Kreditwirtschaft klar, dass die betreffenden Terminals zwar komplett für alle Zahlungsarten ausfallen, der entsprechende Typ jedoch nur einen geringen Anteil an allen in Deutschland eingesetzten Geräten ausmache. „Netzbetreiber und technische Dienstleister arbeiten intensiv an einer Fehlerbehebung“, heißt es weiter. (HIER)

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