In beiden Fällen begann das Gespräch zunächst mit einer automatischen Bandansage. Darin wurde erklärt, dass die ID-Karte der Angerufenen missbräuchlich verwendet worden sei und sie die Taste „1“ drücken sollten, um mit einem Mitarbeitenden verbunden zu werden.
Im ersten Fall kam eine 31-jährige Bürgerin aus Westhofen dem nach und wurde zu einer angeblichen Europol-Mitarbeiterin durchgestellt. Ergänzend zur Bandansage wurde ihr von der Betrügerin mitgeteilt, dass gegen sie der Verdacht einer Geldwäsche bestehe. Im weiteren Verlauf wurde die 31-Jährige angewiesen, das Vermögen auf ihrem Konto zu sichern, indem sie in einem Geschäft Google Play Karten kaufen sollte.
Die Gutscheinkartennummern gab sie anschließend telefonisch weiter. Nachdem die 31-Jährige zum nochmaligen Kauf weiterer Karten angewiesen wurde, kamen ihr Zweifel an der Echtheit des Anrufs und sie bemerkte schließlich den Betrug. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch bereits ein finanzieller Schaden im niedrigen vierstelligen Bereich entstanden. Im zweiten Fall beendete eine 39-jährige Wormserin das Gespräch unmittelbar nach Ablauf der Bandansage.
Hinweis: Die Polizei würde Sie niemals um die Überweisung oder Übergabe von Geld oder sonstigen Wertgegenständen bitten.
Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre finanziellen oder sonstige Lebensverhältnisse! Im Zweifelsfall verständigen Sie die nächstgelegene Polizeidienststelle oder wählen Sie die 110!
- Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln oder unter Druck setzen – Europol hat keine Befugnis, Bußgelder zu verhängen oder mit sonstigen strafrechtlichen Konsequenzen gegen Sie vorzugehen. Legen Sie einfach auf und drücken Sie auch auf Aufforderung einer Bandansage keinesfalls eine Taste Ihres Telefons!
- Übergeben Sie niemals Geld an Unbekannte!
- Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren Sie Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle oder melden Sie den Sachverhalt über unserer Online-Wache. Wenn Sie tatsächlich einen finanziellen Schaden erhalten haben, erstatten Sie bitte umgehend Anzeige.
Lesen Sie auch:
Mann beging wegen einer gefälschten „Europol“ E-Mail-Suizid!
Quellen: Polizei 1, Polizei 2
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

