Verlockende Jobangebote

Kriminelle schalten momentan auf Facebook Werbung für offene Stellen bei der Wirtschaftskammer Österreich. Die Postings wirken sehr professionell und sind mit dem Logo der Wirtschaftskammer Österreich versehen. Ihnen wird ein Gehalt von 50 bis 200 Euro pro Stunde geboten. Die Stellenanzeigen stammen aber nicht von der Wirtschaftskammer Österreich und sind betrügerisch, berichtet unser Kooperationspartner Watchlist Internet.

Die Wirtschaftskammer ist bereits mit Meta bzw. Facebook in Kontakt, um die betrügerischen Anzeigen entfernen zu lassen. Sollten Sie solche Anzeigen sehen, melden Sie sie an Facebook.

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Was passiert, wenn ich mich bewerbe?

Der Betrug mit gefälschten Jobinseraten hat unterschiedliche Ziele. Aus anderen Betrugsmaschen sind uns folgende Abläufe bekannt:

  • Sie landen auf einer Phishing-Seite und werden gebeten persönliche Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Bankdaten usw. bekanntzugeben. Oftmals wird auch eine Ausweiskopie gefordert.
  • Kriminelle stehlen Ihre Identität und nutzen sie für weitere Betrugsmaschen. Damit werden wahrscheinlich in Ihrem Namen Konten eröffnet und Verträge abgeschlossen.
  • Sie erhalten tatsächlich Arbeitsaufträge z. B. Geld an bestimmte Bankkonten überweisen, Pakete entgegennehmen oder testweise Bankkonten eröffnen. In diesen Fällen werden Sie aber als „Money Mule“ missbraucht und beteiligen sich unwissentlich an Geldwäsche. Bedenken Sie: Sie machen sich dabei strafbar! Mehr über diese Betrugsmasche lesen Sie hier.

So erkennen Sie betrügerische Jobangebote

  • Keine Berufserfahrung erforderlich
  • Unverhältnismäßig gute Bezahlung
  • Ungenaue Beschreibung der Tätigkeit
  • Seltsame Aufgaben (z. B. Konten im eigenen Namen eröffnen, Geldbeträge auf andere Konten überweisen, Pakete annehmen…)
  • Sie müssen Ihrem neuen Arbeitgeber Geld überweisen
Lesen Sie auch >   Facebook: Nutzer wird für eine Warnung vor vermeintlichem Betrug von der Justiz bestraft

Ich habe mich beworben – was kann ich tun?

  • Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.
  • Falls Sie Aufträge erledigen: Brechen Sie den Kontakt ab und führen Sie keine Anweisungen mehr durch.

Quelle:

Watchlist Internet

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)