Bezahlung mit Google Play Gutscheinkarten
Die Frau erhielt einen Anruf einer angeblichen Mitarbeiterin eines Securityunternehmens, welche ihr mitteilte, dass sie knapp 50.000 Euro in einem Gewinnspiel gewonnen habe. Um das Geld zu erhalten, müsse sie den Geldtransport und Gewinnsteuern im vierstelligen Bereich im Voraus zahlen. Die Zahlungen dürften jedoch nicht über die Bank des Opfers abgewickelt werden, könnten jedoch mittels Google Play Gutscheinkarten oder einer Bareinzahlung in einen Treuhandfond bei einer von der Täterin genannten Bank in Mainz erfolgen.
Die 71-Jährige folgte den Anweisungen und kaufte zur Begleichung der Transportkosten in mehreren Supermärkten Gutscheinkarten. Die Gutscheincodes übermittelte sie telefonisch an die vermeintliche Security-Mitarbeiterin. Als diese dann die Zahlung der noch ausstehenden Gewinnsteuern auf den genannten Treuhandfond forderte, wurde die 71-Jährige misstrauisch und verständigte die Polizei.
Informationen der Polizei
Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden.
Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen, eine kostenpflichtige Hotline zu wählen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird.
Tipps, wie sie sich schützen können
- Seien Sie misstrauisch, wenn Gewinnauszahlungen mit Gebühren verbunden sind.
- Überlegen Sie, ob Sie tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben.
- Gehen Sie keinesfalls auf telefonische Geldforderungen ein.
- Notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers, wenn diese in Ihrem Telefon angezeigt wird.
- Melden Sie einen solchen Anruf direkt der Polizei.
Nähere Informationen zu falschen Gewinnversprechen sowie die Tricks der Täter erfahren Sie unter www.polizei-beratung.de.
Quelle:
Presseportal
Lesen Sie auch unsere Faktenchecks:
Kein explodierendes Elektroauto an einer Tankstelle
Hundefutter statt Proteinriegel? TikTok-User testen unkonventionelle Ernährungsweise
So können Sie Fakten selber prüfen
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)
