Die Behauptung
Donald Trump habe am 7. März 2025 in einer Zeremonie im Oval Office zugegeben, dass die Wahl 2024 manipuliert wurde, um ihn erneut ins Amt zu bringen. Ein viraler Videoclip zeigt ihn angeblich mit den Worten: „Sie haben die Wahlen manipuliert, und ich wurde Präsident.“
Falsch
Die Behauptung ist falsch. Eine längere Version der Aufnahme zeigt, dass sich Trump auf die Präsidentschaftswahlen von 2020 bezog – ein Thema, das er seit Jahren propagiert. Die Wahl 2024 erwähnte er nicht in diesem Zusammenhang. Der irreführend geschnittene Clip verbreitet eine falsche Interpretation seiner Worte.
Kurze Faktenübersicht:
-
- Irreführender Clip: Das Video stammt aus einer Zeremonie vom 7. März 2025, bei der Trump Durchführungsverordnungen zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 unterzeichnete.
- Aussage über 2020, nicht 2024: Trump sprach über seine altbekannte Behauptung, die Wahl 2020 sei manipuliert worden – nicht die Wahl 2024.
- Manipulative Verkürzung: Der virale Clip wurde so gekürzt, dass er eine falsche Aussage suggeriert.
Falsche Interpretation von Trumps Aussage zur Wahl 2024
Am 8. März 2025 wurde auf X ein 21-sekündiges Video veröffentlicht, das Trump zeigen soll, wie er sagt: „Sie haben die Wahlen manipuliert, und ich wurde Präsident.“ Nutzer werden aufgefordert, das Video zu teilen.
Dieser Bitte kommen natürlich viele nach, weil der Clip und die Aussage suggerieren, es handle sich um die Wahl 2024, durch die Trump 2025 erneut Präsident der USA wurde.
In Wirklichkeit stammt das Video von einer Veranstaltung im Oval Office am 7. März 2025, bei der Trump Durchführungsverordnungen zur Vorbereitung der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA unterzeichnete.
Eine vollständige Version der Rede zeigt jedoch, dass Trump sich auf die Wahl 2020 bezog – nicht auf die Wahl 2024. Er wiederholte damit eine seiner häufigsten Behauptungen, dass die Wahl 2020 zugunsten von Joe Biden manipuliert worden sei.
Trumps Aussage im Kontext
Donald Tump behauptet seit Jahren unbelegt, dass ihm die Wahl 2020 „gestohlen“ wurde. Bereits während seiner Amtszeit zwischen 2016 und 2020 stellte er immer wieder unbegründete Behauptungen über Wahlbetrug auf.
Der virale Clip nutzt nun Trumps fortwährende Falschbehauptungen über die Wahl 2020, um eine neue Desinformation über 2024 zu konstruieren.
Doch faktisch ergibt diese Behauptung keinen Sinn: Hätte Trump tatsächlich 2020 gewonnen, wäre er nun nicht mehr Präsident. Und genau das betont Trump hier. Wäre, wie er meint, die Wahl 2020 nicht manipuliert gewesen, wäre er jetzt und auch 2026 während der FIFA-WM nicht Präsident.
Warum das Video täuscht
- Verkürzte Darstellung: Die virale Version des Videos zeigt nur einen kleinen Ausschnitt seiner Aussage und verändert damit den Zusammenhang.
- Fehlleitende Interpretation: Der Text des Posts lenkt die Zuschauer absichtlich in eine falsche Richtung, indem er suggeriert, dass Trump von der Wahl 2024 spricht.
- Emotionale Manipulation: Die Aufforderung „PLEASE SHARE THIS“ ist eine typische Strategie, um Empörung zu erzeugen und die Verbreitung zu fördern.
Ähnliche Methoden wurden bereits mehrfach angewendet, um Trump entweder positiv oder negativ darzustellen – insbesondere durch manipulierte Videoausschnitte.
Fazit
Der verbreitete Clip ist ein klassisches Beispiel für irreführende Desinformation. Während Trump tatsächlich von Wahlmanipulation sprach, bezog er sich eindeutig auf die Wahl 2020 – nicht auf seine eigene Rückkehr ins Amt im Jahr 2024.
Das Video wurde bewusst so geschnitten, dass eine falsche Botschaft vermittelt wird. Wer sich nur auf den kurzen Clip verlässt, wird in die Irre geführt. Eine vollständige Version der Rede zeigt, dass die virale Behauptung haltlos ist.
Kurz gesagt: Nein, Trump hat nicht zugegeben, dass die Wahl 2024 manipuliert wurde. Das ist eine bewusste Verzerrung seiner Worte.
Quelle: LeadStories
Lesen Sie auch: Trump entlässt fast alle Regierungskontrolleure!
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise) Welche Quellen wir verwenden und was für uns kein Beleg ist, steht auf unserer Quellenseite.
