Auf Facebook wird das Foto eines Aushangs am Linzer Bahnhof geteilt, der aufgrund seiner Gestaltung echt wirkt. Demnach sollen Frauen aufgrund gehäufter Übergriffe das Bahnhofsgelände möglichst nur noch in Begleitung betreten, freizügige Kleidung vermeiden und eine Kopfbedeckung tragen.
Es handelt sich jedoch um eine Fälschung, dessen Urheber sich sogar dazu bekannten!
Um dieses Foto des Hinweisschildes am Bahnhof Linz handelt es sich:

In dem Facebook-Posting wird auch darauf hingewiesen, dass laut der Seite DerStandard.at „dieser Skandal tatsächlich echt“ sei, doch echt daran ist nur, dass dieses Hinweisschild existierte, nicht jedoch, dass es echt ist, sondern dass es nicht vom ÖBB stammt (siehe HIER).
Die Urheber: Eine rechte Online-Plattform
Anscheinend aufgrund der Vergewaltigung einer 16-Jährigen durch vier jugendliche Tatverdächtige mit Migrationshintergrund, die einen Tag später festgenommen werden konnten, wurde das gefälschte Hinweisschild, welches den Eindruck erwecken soll, eine offizielle Warnung des ÖBB zu sein, von rechten Aktivisten verfasst und aufgehängt, um die Straftat der Jugendlichen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
Auf Instagram und Telegram wird auch offen über die Aktion berichtet:

Der Sicherheitsdienst der ÖBB entfernte die Hinweisschilder mittlerweile wieder, laut der Polizeipressestelle ist das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung über den Vorgang in Kenntnis gesetzt worden und prüft derzeit den Sachverhalt.
Quellen: DerStandard, AFP
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