Nicht nur in Bezug auf Corona ist die Skepsis gegenüber Impfungen eine gefährliche Angelegenheit. Schon damals führte sie zu einer erheblichen Zahl an Masern-Neuinfektionen. Mit der Pandemie nimmt die Impfgegner-Bewegung allerdings neue Fahrt auf. Scheinbar sorgt hierbei allerdings primär eine kleine Gruppe von Menschen für eine neue Online-Impfgegner-Welle.

Impfkritik mischt sich mit Verschwörungsmythen: Insbesondere in den USA vermischt sich das Impfgegnertum vermehrt mit Verschwörungsmythen und es zeigen sich immer wieder Verbindungen zur Qanon-Bewegung. Ein interner Bericht eines Netzwerkes, der sich mit impfskeptischen Inhalten beschäftigt zeigte nun, dass Posting zu Impf-Themen zwar tausendfach kommentiert und geteilt würden, dies aber zum großen Teil von den gleichen Accounts geschieht, berichtet die Washington Post. So stammen über die Hälfte dieser Eintragungen von 111 Accounts.

Facebook reagierte bereits

Die derart große Menge an Falschbehauptungen zu Inhalten mit Impf-Bezug, veranlasste Facebook nun dazu, gegen solche Meldungen vorzugehen. So wurden beispielsweise bereits viele der Qanon-Präsenzen gesperrt. Allerdings gibt es auch einen großen Graubereich, in dem Impfkritiker Verunsicherung streuen können, ohne dass dies Konsequenzen durch Facebook nach sich zieht. Ob hierzu weitere Konsequenzen folgen, bleibt abzuwarten.

Quelle: Facebook: Großer Teil der Impfgegner-Inhalte in den USA kommt von nur 111 Accounts – Netzpolitik – derStandard.at › Web 
Artikelbild: Shutterstock / Edgar G Biehle
Gastautorin: Annika Hommer von “Irgendwas Mit Schreiben

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