Für viele Menschen ein Wort mit sieben Siegeln: Inkasso! Ausstehende Forderung!
Gleichzeitig auch ein Thema, über das Betroffene nur sehr ungern reden und die Tatsache am liebsten so lange totschweigen wollen, bis die Forderung von allein verschwindet.
Doch ist das der richtige Weg? Ist Stummstellen die richtige Lösung im Falle von Inkassoschreiben? Die Verbraucherzentrale NRW schreibt über die Tätigkeit von Inkassounternehmen:
Ein Inkassounternehmen darf Forderungen eintreiben, auf die ein Gläubiger, Ihr Vertragspartner (Händler, Telefongesellschaft, Versicherungsunternehmen usw.), Anspruch hat. Das heißt, Sie hätten schon längst bezahlen müssen, haben aber auf Zahlungsaufforderungen nicht reagiert und befinden sich nun in Zahlungsverzug.
(Quelle: vz-nrw.de)
Inkassoschreiben näher angeschaut
Grundsätzlich gilt: ist das empfangene Schreiben auch gültig? Liegt hier eine Forderung zu Grunde, welche transparent und legitim eingefordert wird? Inkasso-Unternehmen müssen bereits mit der ersten Zahlungsaufforderung detaillierte Informationen wie zum Beispiel Name oder Firma des Auftraggebers und den genauen Forderungsgrund nennen.
Daneben schüchtern unseriöse Unternehmen in ihren Schreiben auch die Empfänger mit der Androhung von Zwangsvollstreckung, Schufa-Einträgen oder Hausbesuchen ein. Ein seriöses Unternehmen, welches auf legitimen Wege offene Rechnungen zu begleichen ersucht, nutzt diese Drohungen nicht. Die Verbrsucherzentrale NRW sagt dazu:
Viele Inkassofirmen wollen mit dubiosen Dienstleistungen Kasse machen. Sie bauen eine Drohkulisse von Mahnbescheid über Zwangsvollstreckung bis hin zum Gerichtsvollzieher auf, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Anhand der Schreiben können die betroffenen Verbraucher oftmals gar nicht erkennen, wo die noch offenen Rechnungen herrühren und ob die Forderungen berechtigt sind. Durch aggressive Wortwahl und durch vermeintlich drohende Gerichtsverfahren erreichen die Inkassounternehmen ihr Ziel: Die verängstigten Adressaten stimmen der erhobenen Geldforderung zu und zahlen, selbst wenn sie nicht müssten.
(Quelle: vz-nrw.de)
Inkassounternehmen: Forderungen prüfen, schwarze Schafe erkennen
Die Verbraucherzentrale klärt hier mit einem leicht verständlichen Video über echtes und betrügerisches Inkasso auf:
Ein Inkassounternehmen ist ein Dienstleister, der Gläubigern dazu verhilft, geschuldetes Geld einzutreiben. In der Branche tummeln sich leider auch viele schwarze Schafe.
(Diesen Film gibt es auch in den Sprachen englisch, französisch, polnisch, russisch und türkisch: https://www.youtube.com/user/VZ30159)
Über dieses Video hinaus geben wir noch den Lesetipp zu dem Artikel Inkassounternehmen: Branche mit vielen schwarzen Schafen von der Verbraucherzentrale NRW.
Artikelbild und Artikelvorschau: Iakov Filimonov @ Shutterstock.com
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