Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was aus den kleinen, unscheinbaren Kronkorken werden könnte, mit denen wir unsere Getränkeflaschen verschließen? Was wäre, wenn diese kleinen Metallstücke der Auslöser für eine Revolution in Sachen Hilfe und Unterstützung für einsatzgeschädigte Soldaten wären?

Als eine Nutzerin uns Fotos eines Zeitungsausschnitts schickte, machten wir uns auf die Suche nach der Geschichte dahinter.

Zeitungsausschnitt: Unterstützer gesucht: Kronkorken sollen verletzten Soldaten helfen
Zeitungsausschnitt: Unterstützer gesucht: Kronkorken sollen verletzten Soldaten helfen

In diesem Artikel erfahren Sie, wie aus einem einfachen Aufruf der Bundeswehr eine landesweite Bewegung wurde, die nicht nur Herzen, sondern auch Geldbeutel geöffnet hat.

Die Entstehung einer unerwarteten Bewegung

Dass seine Initiative, Kronkorken zu sammeln, auf so viel Begeisterung stößt, hätte Hauptfeldwebel Alexander Schmidt nicht gedacht. Gemeinsam mit dem Soldatenhilfswerk rief er 2019 die Aktion „Pfötchen – Kronkorken für Therapiehunde“ ins Leben. Ziel der Bewegung ist es, Soldaten bei der Finanzierung und Ausbildung ihrer Assistenz- oder Therapiehunde zu unterstützen. Das Unglaubliche? Es hat funktioniert!

Zwei Gramm machen den Unterschied

Schmidt verglich die Bedeutung eines einzelnen Kronkorken mit dem Gewicht einer Schneeflocke. Für sich genommen mag sie unbedeutend erscheinen, aber in der Masse kann sie eine enorme Wirkung entfalten. Ein Prinzip, das sich auch bei der Sammelaktion bewahrheitete. In ganz Deutschland und darüber hinaus entstanden Sammelstellen.

Der Weg vom Kronkorken zum Therapiehund

Doch wie genau hilft das Sammeln von Kronkorken? Diese kleinen Metallverschlüsse werden zusammen mit dem großzügig gespendeten Elektroschrott sortiert und an Schrotthändler verkauft. Der Erlös fließt direkt in die Finanzierung und Ausbildung von Therapiehunden. Die Bundeswehr berichtete 2021 über erreichte 12.405 Euro für den guten Zweck.

Die Gemeinschaft steht zusammen

Nicht nur innerhalb der Bundeswehr, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit stieß die Initiative auf Begeisterung. Von Unternehmen wie der PECUNIA GmbH über Sportvereine bis hin zu Familien und Einzelpersonen haben sich alle zusammengeschlossen, um den einsatzgeschädigten Soldaten zu helfen.

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Warum ist diese Aktion so wichtig?

Therapiehunde sind nicht nur treue Begleiter. Sie bieten emotionale und psychologische Unterstützung, insbesondere für Menschen, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Das Geld aus der Kronkorkenaktion hilft, diese Hunde auszubilden und für die Soldaten einsatzbereit zu machen.

Fazit

Das Sammeln von Kronkorken mag auf den ersten Blick eine kleine Geste sein. Doch wie dieser Artikel zeigt, kann sich daraus eine Bewegung entwickeln, die echte, greifbare Veränderungen bewirkt. Durch Zusammenhalt, Entschlossenheit und Hilfsbereitschaft haben die Bundeswehr und die Gemeinde gezeigt: Kleine Taten können Großes bewirken.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)