Erschreckende Überschriften über den angeblichen Tod von Horst Lichter, Barbara Schöneberger und Oliver Pocher nehmen derzeit Facebook im Sturm ein. Aber Vorsicht: Hinter diesen provokativen Schlagzeilen verbirgt sich ein ausgeklügelter Krypto-Betrug. Während die Fans aufatmen können, denn Horst Lichter, Barbara Schöneberger und Oliver Pocher sind wohlauf, zeigt dieser Vorfall einmal mehr, wie betrügerische Taktiken die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten.

Prominente wie Horst Lichter, Barbara Schöneberger und Oliver Pocher als Köder in betrügerischen Netzen

Klicken, lesen, staunen. So oft lassen wir uns von verlockenden Überschriften auf eine digitale Reise entführen. Doch was, wenn hinter der Überschrift nicht nur eine Story, sondern ein tückisches Netz des Betrugs lauert? Horst Lichter, Barbara Schöneberger und Oliver Pocher – Namen, denen wir vertrauen, werden als Lockmittel in der dunklen Welt der Krypto-Betrügereien missbraucht.

Es beginnt mit einer sensationellen Schlagzeile: „Ein tragischer Verlust für Deutschland: Wir nehmen Abschied von Horst Lichter“ oder „Barbara Schöneberger“ bzw. „Oliver Pocher“

Facebook ist aktuell voll von Statusbeiträgen und Werbeanzeigen, die auf den ersten Blick den Verlust mehrerer Prominenten betrauern, nur um dann in einen dubiosen Kryptowährungsbetrug zu münden. Es ist der Schrecken, der uns zum Klicken zwingt, und ehe wir es uns versehen, werden wir in die Tiefen gefälschter Seiten gezogen.

Horst Lichter, Barbara Schöneberg und Oliver Pocher sind nicht verstorben! Es handelt sich dabei um Fake-Werbeanzeigen auf Facebook

Gefälschte Webseiten: Täuschung auf höchstem Niveau

Betrüger haben ein simples, aber effektives Werkzeug gefunden: gefälschte Websites, die echten Nachrichten-Seiten zum Verwechseln ähnlich sehen. Ihr Ziel? Ihre sensiblen Daten und Passwörter zu ergaunern. Oftmals sind es verlockende Angebote oder dringende Nachrichten, die uns dazu verleiten, unsere Daten preiszugeben. In diesem Falle wurde die Webseite der „Tagesschau“ gefälscht! Dies kann man unter anderem an der URL erkennen! Die korrekte URL lautet https://www.tagesschau.de

Lesen Sie auch >   Kindersicherung für Browser: Die besten Optionen im Überblick
MIMIKAMA
Screenshot von Fake-Webseiten der „Tagesschau“

Das Phantom der Fake-Apps

Aber nicht nur Websites sind das Ziel von Fälschungen. Immer häufiger finden sich gefälschte Krypto-Apps in den App-Stores. Sie versprechen hohe Renditen oder verlangen Gebühren für vermeintliche Auszahlungen. Der wahre Preis? Der Verlust Ihrer Investition und möglicherweise Ihrer Daten.

Das falsche Gesicht des Vertrauens: Gefälschte Promi-Testimonials

Es ist nicht das erste Mal, dass Prominente, u.a. auch Armin Wolf oder Stefan Raab Opfer solch eines Betrugs werden! Bereits 2018 haben wir darüber berichtet und 2022, dass hinter solchen Seiten kriminelle Netzwerke stehen. Sobald man sich auf einer dieser Seiten registriert hat, kann man einen Anruf von einem angeblichen „Broker“ erhalten, der einem auf einer gefälschten Investitionsseite „hilft“, die „richtigen“ Investitionsentscheidungen zu treffen, um sie dazu zu bringen, mehr als 250 Euro zu investieren. Dabei wird die Seite immer so manipuliert, als ob das Opfer einen Gewinn gemacht hätte, wenn es vor wenigen Sekunden investiert hätte.

Ausführlich berichteten wir über das gigantische Netzwerk der Kriminellen hier: Bitcoin-Scam: Wie das Netzwerk mit über 10.000 betrügerischen Seiten funktioniert.

Andere Tricks im Hut des Betrügers

  • Giveaway-Betrug: Verdopple deine Krypto? Klingt fantastisch, endet jedoch meistens in Enttäuschung und Verlust.
  • Erpressungsversuche: E-Mails, die behaupten, kompromittierende Informationen zu besitzen, können erschreckend sein. Doch meist handelt es sich um leere Drohungen.
  • Mining-Hardware-Miete: Statt Ihnen eine echte Rendite zu bieten, verschwinden diese „Unternehmen“ einfach mit Ihrem Geld.

Sicher in der Krypto-Welt navigieren

  • Schützen Sie Ihr Wallet: Private Schlüssel gehören in sichere Hände – in Ihre.
  • Prüfen Sie die Echtheit: Testen Sie jede Krypto-App sorgfältig, bevor Sie groß investieren.
  • Seien Sie skeptisch: Druck und Dringlichkeit sind oft Werkzeuge der Manipulation.
  • Recherchieren: Jedes Angebot sollte einer genauen Prüfung standhalten.
  • Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein… Dann ist es das wahrscheinlich auch.
Lesen Sie auch >   Video von Pep Guardiola als Protest gegen Israel missverstanden

Wollen Sie sich vor Betrug schützen und stets informiert bleiben? Melden Sie sich für den Mimikama-Newsletter an und nutzen Sie das Mimikama-Medienbildungsangebot. Bleiben Sie sicher in einer digitalen Welt.

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)