Migräne – Was tun gegen das Gewitter im Kopf?

Erfahren Sie bei Mimikama alles über Migräne, ihre Ursachen und innovative Therapien wie die Antikörperspritze für eine gezielte Behandlung der Schmerzen

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Wenn Schmerzmittel und ein gesunder Lebensstil bei Migräne-Anfällen nicht mehr helfen, dann könnte die Antikörperspritze eine Option sein. Wie wirkt sie und welche Chancen birgt sie?

WAS IST EINE MIGRÄNE?

Anders als bei Kopfschmerzen kommt es bei Migräne zu Begleiterscheinungen wie starker Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit. Die genaue Ursache einer Migräne ist noch nicht vollständig erforscht. Während der sogenannten Migräne-Attacke kommt es in den Nervenzellen zu einem Energiedefizit.
Vor allem in Anspannungsphasen, in denen das Gehirn viel arbeitet, kommt es zur Reduktion der Nervenbotenstoffe, die die Nervenfunktion ermöglichen. Es werden Entzündungsstoffe ausgeschüttet, um die Gefäße zu erweitern und so mehr Blut zu den Nervenzellen zu transportieren.
Die Entzündungsstoffe führen zu einer starken Schmerzempfindlichkeit und sorgen für den Migräne-Schmerz.

Dieses Video ist eine Auskopplung aus der Sendung Marktcheck des SWR vom 22. November 2021:

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DIAGNOSE BEI MIGRÄNE

Migräne-Attacken habe eine Dauer von vier Stunden bis zu drei Tagen. Die Migräne-Diagnose kann von Ärzten allerdings nicht über ein MRT festgestellt werden. Deshalb ist für die Migräne-Diagnose ein ärztliches Gespräch erforderlich. In diesem schildern Patienten die Symptome und den genauen Ablauf der Kopfschmerzen. Dabei kann auch ein Schmerzfragebogen oder die Migräne-App helfen.

ANTIKÖRPERSPRITZE ALS NEUE THERAPIE

Wenn Schmerzmittel und ein gesunder Lebensstil bei Migräne-Anfällen nicht helfen, könnte die Antikörperspritze helfen. Innerhalb von einer Woche zeigt die Antikörperspritze Wirkung. Sie reduziert die Häufigkeit der Migränetage auf etwa drei bis vier pro Monat. Allerdings schlägt sie nur bei 50 Prozent der Migräne-Patienten an.

Quelle: SWR Marktcheck Youtube Channel


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