Zugang zum eigenen Konto lässt sich ab sofort aus der Ferne verwalten und gezielt unterbinden
Mithilfe der Funktion, die ab sofort weltweit in allen App-Versionen für die Webseite sowie für iOS- und Android-Geräte verfügbar ist, kann der Inhaber eines Accounts diesen aus der Ferne managen und ungewollte oder unbekannte Zugriffe unterbinden. Netflix hofft dadurch neue Kunden zu gewinnen, weil diese nicht mehr andere Konten mitnutzen können.
„Managing Access and Devices“
„Die geschäftige Weihnachtssaison steht vor der Tür und viele unsere Mitglieder werden unterwegs sein und Netflix schauen, wo auch immer sie gerade sind, wenn sie zu ihren Familien und Freunden reisen“, erklärt Charles Wartemberg, Product Manager im Bereich Product Innovation beim Streaming-Anbieter, im Unternehmensblog. Dabei könne es schnell einmal passieren, dass man sich im Hotel oder bei Freunden in seinen Account einloggt und dann vergisst, sich auch wieder abzumelden.
Genau deshalb habe man nun mit „Managing Access and Devices“ ein neues Feature eingeführt, das ab sofort in den Kontoeinstellungen zu finden ist. „Es erlaubt euch, schnell und auf einen Blick alle Geräte zu sehen, die über euer Konto Videos gestreamt haben“, erläutert der Experte. Und wenn man dann Geräte entdeckt, die man nicht kennt, nicht mehr braucht oder blockieren möchte, könne man diese mit nur einem Klick aussperren. „Das ist ein Feature, das schon oft nachgefragt wurde und helfen kann, die Sicherheit zu verbessern“, so Wartemberg.
Mehr Neukunden gewinnen
Natürlich bringt die neue Funktion auch Vorteile für Netflix. Das US-Unternehmen bemüht sich nämlich schon seit geraumer Zeit darum, Mittel und Wege zu finden, um Passwort-Trittbrettfahrer zur Kasse zu bitten. Erst vor wenigen Wochen hat die Firmenleitung angekündigt, Anfang nächsten Jahres damit beginnen zu wollen, Gebühren zu erheben, wenn ein Konto von mehreren Haushalten gleichzeitig genutzt wird.
Genau in dieselbe Kerbe schlägt auch das nun präsentierte Feature, mit dem Netflix mehr Neukunden gewinnen will. Denn wer sich als „Zaungast“ einmal an die Nutzung des Streaming-Services gewöhnt hat, aber von dessen Zugang ausgesperrt wurde, wird vermutlich eher gewillt sein, sich dort selbst neu anzumelden, so das dahinterliegende Kalkül. Letztendlich ist diese Strategie auch als Reaktion auf den Rückgang bei den Abo-Zahlen zu werten, bestätigen Branchenkenner.
Quelle:
Pressetext
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