Anhand einiger Meldungen scheint der Rhein zu einem Wildtiersammelbecken zu werden.

Tragische Szenen am Rhein. Täglich bekommen wir alarmierende Anfragen zu den aktuellen Schlagzeilen rund um Tigerhai Aurelius in Basel und Kroko Kai im Bonner Rhein. Diese beiden Fleischfresser haben es nämlich auf Rheinschwimmer abgesehen und scheuen keine Mühen ihren Opfern aufzulauern.

Wirklich? Und wie konnten so gefährliche Wildtiere in den Rhein gelangen?

Tigerhai hechtet über Birsig in den Rhein

Der Basler Bote beschreibt: das Unglück passierte dem für die Bewachung zuständigen Mitarbeiter des Haifischbeckens im Bonner Zoo. Laut Zeitungsberichten gönnte sich der Mann eine Zigarette und ein Zolli-Cornet. Während dieser Genussspause hechtet Hai Aurelius unbemerkt davon. Die Polizei wurde sofort benachrichtigt und rief zur Fahndung auf. Bis jetzt aber noch keine Spur von dem gefährlichem Wildtier, es wird aber befürchtet, dass sich Aurelius im offenen Rhein verschwommen hat und nun an den Badeufern hungrig nach Beute sucht.
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(Screenshot: Basler Bote)

Doch Rettung naht!

Die Stadt Basel hat einen Plan. Großflächig wurden Info-Plakate ausgehängt, die Hobbyfischer dazu animieren sollen Hai Aurelius dingfest zu machen. Als Preisgeld warten 20 000 Euro auf den erfolgreichen Gewinner. Erste Fischfänger haben sich bereits angemeldet und warten eifrig und verschwitzt in der prallen Sonne am Bonner Rhein Ufer, um den Big Fisch zu überlisten. Auch der kleine Michael ist mit Angel und seinem Papa vor Ort und lässt den Wurm baden. Michael berichtet uns allerdings enttäuscht: Papa und ich sind nun schon seit vier Tagen hier am Ufer doch weit und breit ist kein Haifisch zu entdecken.

Auch unter den weiteren Fisch Fans die sich an den Ufern tummeln herrscht an der Angelrute gähnende Leere. Seltsam, woran könnte das liegen? Wir vermuteten zuerst ein Agieren der Stadt Basel, die um das Preisgeld nicht bezahlen zu müssen, den Tigerhai mit eigener Kraft verschwinden ließ.

Rheinländische Zeitung berichtet auch über tragische Vorfälle in Bonn

So schreibt die Rheinische Tagespost: In Bonn schlägt die Wasseroberfläche mehr und mehr ins Rot um. In den Notzentralen häufen sich Meldungen über vermisste Badegäste. Ein Mann kam gerade noch lebend davon. Er schwamm nahe des Posttowers da schnappte ihn das Kroko Kai und zog ihn in die Tiefe. Der 35-Jährige konnte sich zum Glück noch rechtzeitig befreien. Tiefe Risse am Bein werden ihn allerdings auf ewig an diesen dramatischen Badeausflug erinnern. Wie das blutdürstige Kroko Kai in den Rhein gelangen konnte bleibt rätselhaft.

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(Screenshot: Rheinische Tagespost)

Auch Bonn hat nun eine offizielle Gewinnausschreibung veröffentlicht in der der Fänger von Kroko Kai mit einer Belohnung von 10 000 Euro rechnen kann. Doch auch in Bonn Sitzen die Wildtier Jäger gelangweilt auf der Pirsch. Kein dunkler Schuppenpanzer weit und breit.

Haben sich die Beiden Tiere etwa abgesprochen? Es gibt verdächtige Parallelen in beiden Fällen! Das hat uns stutzig gemacht.

Und siehe da:

Beide Seite weisen Parallelen auf. Nicht nur untereinander, sondern auch zu anderen Seiten. Wir empfehlen daher immer: Quellenkontrolle!

Das gilt nicht nur hier, sondern bei allen Artikeln und Meldungen, welche schräg klingen. Ein Blick in das Impressum der jeweiligen Seite verrät dann schnell:

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(Screenshot: Rheinische Tagespost)

Ebenso handelt es sich beim Basler Boten um ein Satireprojekt.

Autor: ZDDK/Mimikama Praktikantin Andrea
Bildquelle Artikelvorschau: wirut kittisarawanno @ Shutterstock.com


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