Laut den Experten der NASA, der Wetterbehörde NOAA und der ZAMG hat am Donnerstag, 28.10.2021, eine Sonneneruption stattgefunden.

Diese Sonneneruption dürfte sich am heutigen Samstag auch auf die Erde auswirken. In der Folge könnten nicht nur vermehrt Polarlichter auftreten. Aber auch Störungen im Funknetz sind möglich.


Sonneneruptionen sind plötzliche Strahlungsausbrüche unseres Zentralgestirns, die oft große Mengen hochenergetischer Teilchen ins All schleudern. Trifft ein solcher Sonnensturm auf die Erde, kann er schwerwiegende Folgen für Satelliten, Kommunikations- und Energieversorgungssysteme haben.


Eine starke Sonneneruption könnte heute Samstag, 30.10.2021 zu Polarlichtern führen. Wie die Experten der ZAMG sowie der US-Weltraumbehörde (NASA) und die Wetterbehörde NOAA mitteilten, könne die durch die Eruption ausgesandte Energie jedoch auch negative Folgen haben. Die Strahlung selbst kann zwar Menschen nichts anhaben, doch „wenn sie intensiv genug ist, kann sie die Atmosphäre in der Schicht stören, in der GPS- und Kommunikationssignale übertragen werden“, erklärte die NASA.

Die Eruption vom Donnerstag wurde in die stärkste Klasse „X“ eingestuft, jedoch nur mit der geringsten Stufe „1“ versehen. Nach Erklärung der Nasa ist eine Eruption mit der Stärke X2 doppelt so stark wie die nun aufgetretene. Erst ab der zehnfachen Stärke, also  X10,  spricht die Weltraumbehörde von einer „ungewöhnlich intensiven“ Eruption.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik schreibt auf Facebook:


Am 28.10.2021 fand auf der Sonne eine Sonneneruption statt (X1 Klasse), ein sogenannter koronaler Massenauswurf. Der dadurch ausgelöste Sonnensturm erreicht die Erde voraussichtlich morgen Vormittag (30.10.). Beim Eintreffen des Sturms ist mit Störungen im Magnetfeld der Erde zu rechnen. Dadurch sind während der nächsten zwei Tage leichte Störungen z. B. im Funknetz und in der Navigation nicht ausgeschlossen. Auch die Beobachtung von Polarlichtern in mittleren Breiten ist möglich. Genauere Auswirkungen lassen sich erst kurz vor Eintreffen des Sturms ermitteln.


Video der Nasa

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Quellen:

Wetterbehörde NOAA
NASA
ZAMG

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)