Tipps rund um die Heizung: Was man ganz einfach selbst tun kann und wann sich ein Handwerker lohnt.

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ÖL-HEIZUNG: IMMER HÖHERE HEIZKOSTEN

Der Traum vom Leben im eigenen Haus hat sich Familie Bossert im vergangenen Jahr erfüllt. Doch seitdem Jasmin und Steven Bossert eingezogen sind, sind die Heizkosten massiv gestiegen. Eine große Belastung für die Familie, denn sie müssen jetzt mit rund 1.000 Euro Heizkosten zusätzlich im Jahr rechnen.

RICHTIGE DÄMMUNG: WÄRME-ÜBERSCHUSS IN VIELEN KELLERN UND HEIZRÄUMEN

Energieberater Jonas Pischner sieht sich die Öl-Heizung einmal genauer an. Oftmals sei die Dämmung ein Problem: Das merke man schon an dem hohen Wärme-Überschuss in vielen Kellern und Heizräumen. Die Einsparpotenziale bei nachträglicher Dämmung von Rohrleitungen lägen bei bis zu 80% im Vergleich zum Energieverlust von ungedämmten Rohren, erklärt Pischner. Bei Familie Boschert sieht aber alles gut aus.

ÖL-HEIZUNGEN: EINE FLACHE HEIZKURVE SPART 25% HEIZENERGIE

Ein weiterer Knackpunkt könnte der Heizkessel sein. Meist hängt die nötige Heizleistung von der Außentemperatur ab – Je wärmer es draußen ist, desto weniger muss die Heizung leisten. Das kann Jonas Pischner mit der sogenannten Heizkurve einstellen. Bis zu 25% Heizenergie lassen sich mit einer flacheren Heizkurve sparen. Außerdem sinnvoll: eine genaue Einstellung der Nachtabsenkung. Bei Familie Bossert scheint genau hier ein Problem zu liegen: Mit einer Temperatur von 20 Grad ist sie zu hoch.

VON THERMOSTATEN BIS HEIZUNG RUNTERDREHEN: TRICKS, IN DER WOHNUNG HEIZENERGIE EINZUSPAREN

Doch nicht nur an der Heizungsanlage im Keller, auch in der Wohnung von Familie Bossert gibt es Einsparpotential, weiß Energieberater Jonas Pischner. Zunächst entlüftet Pischner die Heizung. Das geht ganz einfach mit einem Standard-Schlüssel aus dem Baumarkt. Ein weiterer, einfacher Tipp: Die Heizung, beispielsweise, wenn man nach Hause kommt und es kühl ist, nicht komplett aufdrehen, sondern nur auf die Stufe, die der gewünschten Temperatur entspricht. Bei Abwesenheit die Heizung am besten runterdrehen. Jonas Pischner rät zudem zu digitalen Thermostaten. Mit denen lässt sich die Raumtemperatur genauer einstellen als mit einfachen Thermostaten und sie sind schon ab rund 15 Euro zu haben.

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Quelle und Autor*innen von: SWR-Marketcheck Patrick Jauß, Gesa Marx

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)