Ab Dezember sollen Handys sicherer werden. Dann wird nämlich eine neue Funktion für Android User eingeführt, die Berechtigungen von Apps automatisch zurücksetzt.
Wie Google auf seinem Android Developers Blog bekannt gibt, soll sich im Dezember die Handynutzung für Android User ändern: Apps, die weitgehend im Hintergrund laufen, verlieren fortan nach einer gewissen Zeit ihre erteilten Zugriffe.
So werden von vielen Kommunikations- oder Spiele Apps bei der ersten Benutzung eine ganze Reihe von Berechtigungen erfragt. In etwa, ob die App Zugriff auf die Kamera, die Kontakte oder den Standort erhält. Derzeit bleiben diese Berechtigungen nach der ersten Bestätigung dauerhaft bestehen.
Sollten Apps im Hintergrund ein Update erhalten, kann dies zu etwaigen Sicherheitsrisiken fuhren, wenn sich Nutzungsbedingungen unbemerkt ändern. Mit der Funktion „Auto-reset permissions“ sollen diese erteilten Berechtigungen bei langer Inaktivität der Apps nach ein paar Monaten entzogen werden. Der Android-Benutzer kann dann individuell bei erneuter Öffnung der Apps die Zugriffe wieder neu bestätigen.
Die Generation Android 11 soll die Funktion bereist fest integriert haben, ab Android 6.0 und aufwärts wird das Feature mit Updates automatisch hinzugefügt.Lediglich einzelne Apps, die administrative Funktionen haben, sind von der Funktion ausgenommen.
Ab Dezember dieses Jahres soll das neue Feature auf Android-Mobiltelefonen hinzugefügt werden; bis alle Generationen ein entsprechendes Update zur Verfugung haben, kann es bis Frühjahr 2022 dauern.
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