Jeder kennt das Sprichwort: Katzen landen immer auf allen Pfoten. Stimmt das wirklich?
Tatsächlich haben Katzen einen besonderen Reflex, der sie bei Stürzen aus großer Höhe schützt. Der Reflex sorgt dafür, dass sie sich im freien Fall in einer halben Sekunde um die eigene Achse drehen können. So bekommen Sie die Pfoten in Bodenrichtung. Mit dem Schwanz stabilisieren sie diese Position.
Anschließend strecken Katzen die Pfoten von sich. Damit erhöhen sie den Luftwiderstand und bremsen so den Fall. Im Verhältnis zur Körperoberfläche sind Katzen Leichtgewichte. Zusammen mit dem hohen Luftwiderstand durch das Fell sorgt das dafür, dass sie relativ langsam fallen.
Aber: Das alles hilft erst ab einer gewissen Höhe. Beim Fallen aus geringer Höhe reicht die Zeit nicht für die Drehung, und auch die Bremswirkung ist zu schwach. Bei Stürzen aus zwei bis drei Metern Höhe können sich Katzen schwer verletzen.
Quellen:
-
dpa-Faktencheck (http://dpaq.de/N3VZw)
-
Erklärung Drehreflex (http://dpaq.de/tKXks)
-
Körpergewicht und Luftwiderstand (http://dpaq.de/UUJK4)
-
Fotos: dpa
Auch interessant:
Angeblich sind sehr viele der Corona-Patient*innen in den Krankenhäusern vollständig geimpft. Kann das wirklich sein?
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise) Welche Quellen wir verwenden und was für uns kein Beleg ist, steht auf unserer Quellenseite.
