Neue Masche: Betrüger bezahlen mit digitalen Geldkarten ihrer Opfer

Betrüger nutzen digitale Geldkarten für Einkäufe im Namen ihrer Opfer. Schützen Sie Ihre Daten mit Tipps von Mimikama gegen Phishing und Betrug

Wie funktionieren betrügerische Anrufe im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Telefonbetrug.

In zwei Fällen mit Betrug durch Nutzung digitaler Geldkarten liegt die Schadenssumme bei über 20.000 Euro. Die Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern und kriminellen Mails: Geben Sie niemals Ihre PIN-Nummer oder TAN-Nummern aufgrund von Anrufen oder E-Mails heraus, die angeblich von Ihrer Bank stammen.

Vorsicht vor diesen E-Mails

Mit Hilfe von gefälschten E-Mails im Namen der Bank, gefälschten Bank-Webseiten und Anrufen angeblicher Mitarbeiter des Geldinstituts ihrer Opfer ergaunern die Betrüger die persönlichen Daten. In den gefälschten Mails verunsichern die Täter ihre Opfer. Sie nennen verschiedenste Gründe, um ihr Opfer zur Übermittlung einer TAN-Nummer zu bewegen.

Ähnlich gehen die Täter am Telefon vor, wo sie zur Bestätigung TAN- oder PIN-Nummern zum Konto des Opfers hören wollen. Die Anrufer wissen teilweise sogar den Namen des tatsächlichen Bankberaters und verweisen im Gespräch auf diesen. Diese Informationen haben sich die Täter schon anhand ihrer gefälschten Mails gezogen – dem sogenannten „Phishing“. Dann haben die Betrüger bereits Zugriff auf das Online-Banking und brauchen nur noch PIN und/oder TAN für ihre kriminellen Vorhaben.

Hohe Geldsummen werden durch Nutzung digitaler Geldkarten ergriffen

Mit den Daten schalten die Betrüger beispielsweise das mobile Bezahlen per Handy frei und können so auf Kosten der Opfer einkaufen. Meistens fallen die Taten frühzeitig nach den ersten Kontobewegungen auf und die Schäden bleiben im drei- bis vierstelligen Bereich. In zwei bei der Paderborner Polizei angezeigten Fällen setzten die Täter die ergaunerten digitalen Karten beim Shoppen in Elektronikläden oder Baumärkten im Süddeutschen oder Berliner Raum ein. Binnen zwei Tagen hatten sie so die Opfer-Konten mit über 20.000 Euro belastet.

Diese Fälle machen deutlich, wie sensibel jeder auf seine persönlichen Daten achten muss. Kriminelle versuchen auf vielfältige Weisen an diese Daten zu gelangen, um sie zu missbrauchen. Online-Konten bei Ebay, Amazon oder anderen Internet-Verkaufsportalen stehen ebenso im Fokus der Täter wie die hier beschriebenen Bankdaten.

Die Polizei rät: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzten. Kreditinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten per E-Mail oder per Telefon oder per Post von Ihnen an. Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrer Bank. Nutzen Sie konsequent sichere Passwörter und „Zwei-Faktor-Authentifizierungen“.

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Quelle:

Presseportal

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