Facebook-Warnung vor „Junge (14) ersticht Bruder (8) im Streit wegen Computerspiel“

Achtung: Falsche Nachrichten über einen Jungen, der seinen Bruder getötet haben soll, verbreiten sich. Mimikama warnt vor Betrug und gefälschten Webseiten

→Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.
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Erst vor wenigen Tagen haben wir über einen Facebook-Betrug mit einem vermissten 5-jährigen Mädchen berichtet, dass es so nie gab. Genauso wenig wie „Junge (16) tötet eigene Mutter (36)“ Solche Schauergeschichten verfolgen nur ein Ziel: Mit dieser fiesen Masche versuchen Betrüger Facebook-Konto zu knacken! 

Aktuell handelt es sich dabei um diesen Statusbeitrag auf Facebook:

Screenshot auf Facebook des frei erfundenen Vorfalles
Screenshot auf Facebook des frei erfundenen Vorfalles

Fakt ist: Der geschilderte Sachverhalt ist frei erfunden.

Screenshot der gefälschten Webseite mit einer falschen Überschrift
Screenshot der gefälschten Webseite mit einer falschen Überschrift

Es handelt sich um eine Falschmeldung und Betrug! Klickt / Tippt man auf den Statusbeitrag, dann landet man auf einer gefälschten Webseite!

Auf dieser muss man nun auf den blauen Button „Lesen Sie den Artikel“ klicken, damit man weitere Informationen über diesen Vorfall zu lesen bekommt!

Doch ACHTUNG!

Screenshot der betrügerischen Webseite mit einem Facebook-Login
Screenshot der betrügerischen Webseite mit einem Facebook-Login

Gibt man an dieser Stelle seine Zugangsdaten ein, dann wird das jeweilige Facebook-Profil geknackt! Was mit solchen gehackten Konten z.B passieren kann, haben wir in dem Artikel „Kinderpornografie nach Facebookhacking bzw. Facebookphishing“ veröffentlicht!

Hinweis: Die Betrüger haben hier mit einem echten Foto gearbeitet! Es handelt sich dabei um einen damals 18-Jährigen alkoholisierten Mann, der in Geesthacht im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein, seinen eigenen Großvater mit einem Messer erstochen haben. Unmittelbar nach der Tat klickten die Handschellen (Quelle) Die Betrüger verwenden dieses echte Bild missbräuchlich.

Fazit: Die Behauptung und der Artikel auf Facebook, dass ein Junge seinen Bruder getötet hat, ist ein reines Lockmittel, um am Ende an Logindaten der Nutzer zu kommen. Nutzer, die den Artikel anklickten und ihre echten Login-Daten dort eingegeben haben, sollten schnellstmöglich ihr Facebook-Passwort ändern!

Weitere Hilfe bekommst du direkt auf Facebook unter: Gehackte und gefälschte Konten


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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