Facebook-Phishing mit „Junge (16) tötet eigene Mutter (36)“

Derzeit kursieren wieder massiv nur scheinbar echte Nachrichten über einen Jungen, der angeblich seine Mutter getötet haben soll, auf Facebook. Der Ort wechselt ständig, die Meldung bleibt gleich – und am Ende lauert der Verlust des Facebook-Accounts.

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Autor: Tom Wannenmacher

Erst vor wenigen Tagen haben wir über einen Facebook-Betrug mit einem vermissten 5-jährigen Mädchen berichtet, dass es so nie gab. Ziel des Betruges war es, das jeweilige Facebook-Konto zu knacken! Nun macht erneut eine Schauer-Geschichte die Runde auf Facebook. Angeblich habe ein Junge (16) seine Mutter (36) getötet und angeblich sogar gegessen!?

Es handelt sich dabei um diesen Statusbeitrag auf Facebook:

MIMIKAMA
Screenshot: Facebook

Fakt ist: Der geschilderte Sachverhalt ist frei erfunden.

Es handelt sich um eine Falschmeldung und Betrug! Klickt / Tippt man auf den Statusbeitrag, dann landet man auf einer gefälschten Webseite!

MIMIKAMA
Facebook-Phishing mit "Junge (16) tötet eigene Mutter (36)"

Auf dieser muss man nun auf den blauen Button „Siehe Artikel“ klicken, damit man weitere Informationen über diesen Vorfall zu lesen bekommt!

Doch ACHTUNG!

MIMIKAMA
Facebook-Phishing mit "Junge (16) tötet eigene Mutter (36)"

Gibt man hier seine Zugangsdaten ein, dann wird das jeweilige Facebook-Profil geknackt! Was mit solchen gehackten Konten z.B passieren kann, haben wir in dem Artikel „Kinderpornografie nach Facebookhacking bzw. Facebookphishing“ veröffentlicht!

Hinweis: Die Betrüger haben hier mit einem echten Foto gearbeitet! Es handelt sich dabei um einen damals 19-jährigen Mann, der am 15.01.2016 eine Witwe in ihrer Wohnung in WIEN / Favoriten zu Tode gebracht haben soll. Das Foto selbst findet man auf der Webseite des „KURIER“ vor und wurde von der APA/GEORG HOCHMUTH gemacht. (Quelle)
Die Betrüger verwenden dieses echte Bild missbräuchlich.

Fazit: Die Behauptung und der Artikel auf Facebook, dass ein Junge seine Mutter getötet und verspeist hat, ist ein reines Lockmittel, um am Ende an Logindaten der Nutzer zu kommen. Nutzer, die den Artikel anklickten und ihre echten Login-Daten dort eingegeben haben, sollten schnellstmöglich ihr Facebook-Passwort ändern!

Weitere Hilfe bekommst du direkt auf Facebook unter: Gehackte und gefälschte Konten

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