Der Mann gab sich als amerikanischer Arzt aus, der sich beruflich in Kuwait aufhält. Dem Täter gelang es, das Vertrauen der Geschädigten zu erlangen, sodass diese ihm wegen einer vorgetäuschten finanziellen Notlage die Codes von mehreren Wertkarten in einer Gesamthöhe von 950 Euro übermittelte. Die Geschädigte erkannte erst später, dass sie Opfer eines Betruges wurde und erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Hinweise der Polizei
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass soziale Netzwerke von Betrügern gerne missbraucht werden, um an ihre Opfer zu kommen. Versprochen wird meist die große Liebe, das schnelle Geld oder der beste Job.
Vorsicht vor Love-Scamming
Das sogenannte „Romance-Scamming“ oder „Love-Scamming“ ist ein bekanntes Betrugsphänomen, bei dem es den Tätern leider immer wieder gelingt, „einsame Herzen“ für sich zu gewinnen. Was als kurzer Chat oder harmloser Online-Flirt beginnt, wird meist mit einer mitleiderregenden Geschichte fortgesetzt, die ausschließlich dazu dient, den Betroffenen Geld aus der Tasche zu ziehen. Die gutgläubigen Opfer wollen ihrer neuen Bekanntschaft helfen und überweisen manchmal sogar mehrfach höhere Geldbeträge, bis sie merken, dass sie belogen werden.
Deshalb unsere Empfehlung: Wenn Sie solche Online-Dienste nutzen, auf Dating-Plattformen aktiv sind oder in den sozialen Netzwerken plötzlich eine nette Nachricht von einem völlig Fremden bekommen, bleiben Sie wachsam! „Verschenken“ Sie kein Geld an Menschen, die Sie nicht wirklich kennen und noch nie gesehen haben.
Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger und Tipps, wie Sie sich davor schützen können, finden Sie im Internet auf der Seite www.polizei-beratung.de unter https://s.rlp.de/QnWDF.
Quelle:
Presseportal
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