In einem ruhigen Vorort von Laupheim, gegen 18.30 Uhr, wurde eine unschuldige Seniorin Opfer eines raffinierten Betrügers. Ein Unbekannter klingelte an ihrer Tür in der Biberacher Straße und gab sich dreist als Mitarbeiter einer renommierten Krankenkasse aus. Er nutzte geschickt die Verletzlichkeit der Seniorin aus, um sich Zugang zu ihrem Vertrauen zu erschleichen. Was dann geschah, gleicht einem Albtraum.

Der Betrüger behauptete, im Auftrag der Pflegekasse einen noch offenen Betrag von etwa 2.000 Euro einzufordern. Die Frau, instinktiv misstrauisch, wollte zuerst ihre Tochter kontaktieren, um die Angelegenheit zu klären. Doch der Betrüger war gerissen und verwickelte die Seniorin in endlose Gespräche, um Zeit zu gewinnen. Er ging sogar so weit, ein Telefonat mit der Tochter vorzutäuschen. Unter Druck gesetzt, übergab die gutgläubige Seniorin schließlich einen geringen dreistelligen Bargeldbetrag. Der Betrüger triumphierte und verschwand.

Es sollte jedoch nicht lange dauern, bis die Wahrheit ans Licht kam. Nachdem die Seniorin endlich Kontakt zu ihrer Tochter herstellen konnte, erstattete sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Doch die Suche nach dem Betrüger gestaltete sich schwierig.

Der Täter im Visier: Wer ist dieser Betrüger?

Die Beschreibung des Täters ist ein erster Ansatzpunkt für die Ermittlungen. Der Unbekannte wird auf etwa 30 bis 40 Jahre geschätzt, ist etwa 180 cm groß und hat kurze dunkelblonde Haare. Sein europäisches Aussehen und akzentfreies Deutsch machen ihn schwer identifizierbar. Zur Tatzeit trug er ein blaues Polo-Shirt, eine dunkelblaue Hose und sportliche Schuhe ähnlich Sneaker.

Die Polizei in Laupheim (Tel. 07392/96300) ist nun auf der Suche nach diesem skrupellosen Täter und prüft, ob er noch weitere Opfer in Schemmerhofen oder der näheren Umgebung finden konnte. Betroffene Personen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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Ein alarmierender Trend: Senioren als leichte Beute

Betrüger haben es vermehrt auf Senioren abgesehen, die sich in ihren eigenen vier Wänden sicher fühlen. Die Haustür wird zur Eintrittskarte in die Intimsphäre, wo keine Zeugen die finsteren Pläne durchkreuzen können. Doch Betrüger sind wandelbare Schauspieler, die verschiedene Rollen spielen. Mal sind sie Geschäftsleute, mal Handwerker, mal Amtspersonen – ihre Kreativität kennt keine Grenzen.

Schützen Sie sich vor Betrug an der Haustür!

Die Polizei gibt klare Empfehlungen, um sich vor solchen Betrügereien zu schützen:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!
  • Prüfen Sie Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder aus dem Fenster.
  • Nutzen Sie Türsprechanlagen.
  • Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort.
  • Rufen Sie Nachbarn hinzu oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin mit Anwesenheit einer Vertrauensperson.
  • Verwenden Sie offizielle Rufnummern von Krankenkassen zur Überprüfung.
  • Im Zweifelsfall rufen Sie immer die Polizei an.

Fazit: Die schockierenden Vorfälle in Laupheim sollten uns alle wachrütteln. Betrüger werden immer einfallsreicher und skrupelloser. Unsere besten Waffen gegen solche Verbrechen sind Aufklärung und Achtsamkeit. Schützen Sie sich und Ihre Lieben, indem Sie diese Warnung ernst nehmen und die Ratschläge der Polizei befolgen. Lasst uns gemeinsam gegen Betrug an der Haustür vorgehen und unsere Gemeinschaft sicherer machen!


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Quelle:

Presseportal

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