Bei Anruf Gewinnversprechen

Am 2. Dezember waren die Betrüger mit der Masche des angeblichen Gewinns in Lüdinghausen erfolgreich.

Eine 66-jährige Lüdinghauserin erhielt einen Anruf. Ein Herr Müller behauptete, dass sie einen fünfstelligen Betrag gewonnen habe. Um das Geld zu erhalten, solle sie einen vierstelligen Betrag in Form von Guthabenkarten zur Überbringung des Gewinns vorstrecken.
Die Lüdinghauserin ging zu einem Super- und einem Drogeriemarkt und erwarb diese. Der Betrug fiel auf, als die 66-Jährige den Mitarbeiter eines Mobiltelefonladens bat, ihr bei der Übermittlung der Codes zu helfen. Dennoch liegt der finanzielle Schaden für die Frau im dreistelligen Bereich.

Auch einem 60-jährigen Mann aus Erfurt wurde der Gewinnanruf am Freitag, den 2.12.2022 zum Verhängnis. Die Täter suggerierten ihm, dass er im Lotto knapp 50.000 Euro gewonnen hätte. Um das Geld zu erhalten, sollte er eine Transportgebühr von 3.000 Euro in Guthabenkarten bezahlen.
Der 60-Jährige kam der Aufforderung nach und händigte die Codes der Karten am Telefon an die Betrüger aus. Als er später einen zweiten betrügerischen Anruf erhielt und seine Tochter an das Telefon ging, flog der Betrug auf. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und Ausspähens von Daten ein.

Die Polizei rät

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…,0137…).
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich seine Antworten.
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Weitere Ratschläge und Informationen gibt es unter www.polizei-beratung.de

Quelle:

Presseportal, Presseportal

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