Die Geschichten klingen fast zu abenteuerlich, um wahr zu sein: Falsche Teppichhändler, angebliche Wasserwerker oder gar vermeintliche Polizisten, die sich Zutritt zu Wohnungen verschaffen und Wertgegenstände stehlen. Genau solche Szenarien – in Wahrheit Teil von Betrugsmaschen – haben sich in jüngster Zeit in Dortmund abgespielt. Was am Anfang noch ein freundlicher Anruf ist, kann bei Unachtsamkeit schnell zum Albtraum werden.

Perfide Betrugsmasche mit vermeintlichem Geschenk

Die Betrüger gehen äußerst geschickt vor: Sie geben sich am Telefon beispielsweise als Vertreter von Teppichgeschäften aus und behaupten, eine Aktion gestartet zu haben, um langjährige Kunden zu beschenken. Ein verlockendes Angebot, das bei vielen Menschen Vertrauen schafft. Doch hinter der scheinbaren Großzügigkeit verbergen sich finstere Absichten.

Bei einem aktuellen Vorfall in Lünen wurde eine 94-jährige Seniorin Opfer dieser perfiden Masche. Zwei Männer gaben vor, ihr ein Geschenk überreichen zu wollen. So verschafften sie sich Zutritt zu ihrer Wohnung. Während sie abgelenkt war, suchten die Betrüger nach Wertgegenständen und entwendeten diese. Erst später bemerkte die Seniorin den Diebstahl und alarmierte die Polizei.

Wie Sie sich vor derartigen Betrugsmaschen schützen können

Die Polizei Dortmund gibt klare Hinweise, wie Sie sich vor derartigen Betrugsmaschen schützen können:

  • Informieren Sie Ihr Umfeld: Sensibilisieren Sie auch ältere Menschen in Ihrem Umfeld über diese Tricks. Indem Sie Geschichten von Betrügern weitergeben, können Sie dazu beitragen, solchen Taten vorzubeugen.
  • Seien Sie skeptisch: Wenn Sie telefonisch aufgefordert werden, Geld zu überweisen oder persönliche Angaben zu machen, sollten Sie misstrauisch sein. Insbesondere die Polizei würde niemals nach Wertgegenständen fragen.
  • Schnelle Entscheidungen hinterfragen: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie zu schnellen Entscheidungen gedrängt werden oder wenn Sie von Unbekannten kontaktiert werden. Auch die Bitte um absolute Diskretion kann ein Warnsignal sein.
  • Geben Sie keine sensiblen Informationen weiter: Teilen Sie am Telefon keine Informationen über Ihre finanzielle Situation oder Ihre Familie mit.
  • Legen Sie auf: Sobald Ihr Gesprächspartner Sie um Geld bittet, beenden Sie das Gespräch sofort.
  • Übergeben Sie keine Wertsachen an Unbekannte: Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände.
  • Vorsicht bei Telefonbucheinträgen: Betrüger suchen oft im Telefonbuch nach potentiellen Opfern. Besonders ältere Menschen sind davon betroffen. Stellen Sie sich die Frage, ob Ihr Eintrag im Telefonbuch noch notwendig ist.
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Fazit: Gemeinsam gegen Betrug

Die jüngsten Betrugsfälle in Dortmund zeigen, dass Trickdiebe immer wieder neue Wege finden, um gutgläubige Menschen auszunutzen. Die Polizei warnt eindringlich vor perfiden Telefontricks, bei denen sich Betrüger als Teppichhändler oder ähnliches ausgeben, um in Wohnungen zu gelangen. Die beste Verteidigung gegen diese Art von Betrug ist das Wissen über deren Funktionsweise. Indem wir unser Umfeld aufklären und wachsam bleiben, können wir dazu beitragen, den Tätern das Handwerk zu legen.

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Quelle:

Polizei Dortmund

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