Würden Sie zögern, wenn Sie ein Schreiben von DHL mit der Aufforderung zur Zahlung von ein paar Euro in Ihrem Posteingang vorfänden? Vielen erscheint eine solche Zahlungsaufforderung glaubwürdig. Doch oft verbirgt sich eine gefährliche Falle hinter solchen harmlos aussehenden Mails.

Screenshot Phishing-Mail im Namen von DHL
Screenshot Phishing-Mail im Namen von DHL

Versteckte Gefahr in scheinbar harmlosen Mails von DHL oder anderen Unternehmen

Der Trick ist verblüffend einfach: Betrüger versenden E-Mails im Namen von DHL oder anderen großen Unternehmen, um an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Sie behaupten, ein Paket zurückzubehalten und verlangen für die vermeintliche Zustellung eine geringe Gebühr. Der tatsächliche Preis, den Sie zahlen, ist jedoch viel höher.

Wie der Betrug funktioniert

Im Detail läuft der Betrug so ab: Sie erhalten eine E-Mail, in der behauptet wird, im Auftrag von DHL zu handeln, und in der Sie zur Zahlung von Steuern oder Gebühren für ein zurückgehaltenes Paket aufgefordert werden. Der geforderte Betrag ist in der Regel so gering, dass viele Menschen ohne Zögern zur Zahlung bereit wären. Wenn Sie jedoch auf den in der E-Mail angegebenen Link klicken, landen Sie auf einer gefälschten Website, auf der Ihre Kreditkartendaten ausspioniert werden.

Erkennungsmerkmale für Phishing-E-Mails

Um nicht Opfer solcher Tricks zu werden, sollten Sie auf diese Warnsignale achten:

  • Links: Misstrauen Sie Aufforderungen, dringend auf einen Link zu klicken.
  • Fehler: Schlechte Übersetzungen und Rechtschreibfehler sind oft ein Hinweis auf Betrug.
  • Absender-Adresse: Überprüfen Sie, ob die E-Mail-Adresse legitim ist.
  • Unpersönliche Anrede: Phishing-E-Mails sind oft unpersönlich formuliert.

Was tun bei Verdacht?

Falls Sie den Verdacht haben, Opfer eines Phishings geworden zu sein:

  • Informieren Sie sofort Ihr Kreditkartenunternehmen.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter, insbesondere, wenn Sie ein DHL-Konto besitzen.
  • Melden Sie den Vorfall bei der Polizei.
Lesen Sie auch >   Messenger-Überwachung: Steht EU-Einigung zur Chatkontrolle kurz bevor?

Faktencheck

BehauptungFaktencheck
Phishing-E-Mails sind immer schlecht übersetzt und voller Fehler.Nicht alle Phishing-E-Mails sind schlecht übersetzt. Einige sind sehr überzeugend und professionell gestaltet.
Jeder Link in einer E-Mail ist verdächtig.Nicht jeder Link ist schädlich, aber es ist ratsam, vorsichtig zu sein und nur auf Links zu klicken, wenn Sie die E-Mail erwarten.
Man sollte nie auf E-Mail-Links klicken.Nicht alle Links sind schädlich. Sie sollten jedoch vorsichtig sein und die Ziel-URL des Links überprüfen, bevor Sie darauf klicken.
Alle Phishing-E-Mails enthalten die Aufforderung, Geld zu zahlen.Während bei vielen Phishing-Versuchen Geld verlangt wird, versuchen andere, Sie dazu zu bringen, persönliche Informationen preiszugeben.
Phishing-E-Mails können nur Personen täuschen, die technisch nicht so versiert sind.Jeder kann Ziel einer Phishing-Attacke werden. Es ist wichtig, immer wachsam zu sein und sich regelmäßig in Sachen Sicherheit schulen zu lassen.

Fazit

Die digitale Welt bringt neben vielen Vorzügen auch Gefahren wie z. B. Phishing mit sich. Es ist wichtig, informiert zu bleiben. Warnsignale zu erkennen und sicherheitsbewusst zu handeln.

Sind Sie daran interessiert, regelmäßig über aktuelle Betrugsversuche und Sicherheitstipps informiert zu werden? Dann melden Sie sich für unseren Mimikama-Newsletter an und profitieren Sie von unseren Angeboten im Bereich der Medienkompetenz.

Das könnte auch interessieren:

Die Schattenseiten von Telegram – Investmenttipps
Mona Lisa im Sonnenuntergang: Die Wahrheit hinter dem viralen AI-Meisterwerk
Das stille Echo digitaler Erinnerungen: Wie unsere Fotos unsere Familie veränderten

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)