Hat Yale „V-AIDS“ durch COVID-Impfstoffe bestätigt?
In sozialen Medien und in Messengerdiensten kursieren Beiträge, die eine Yale-Studie als Beleg für angeblich impfbedingtes AIDS darstellen.
Corona-Faktenchecks. Während der COVID-19-Pandemie verbreiteten sich im Internet unzählige Behauptungen, Gerüchte und Verschwörungserzählungen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2. Viele dieser Inhalte wurden millionenfach über soziale Netzwerke, Messenger-Gruppen oder Webseiten geteilt.
In dieser Kategorie sammelt Mimikama Faktenchecks zu viralen Meldungen rund um Corona, Impfungen, angebliche Studien, manipulierte Bilder oder falsch verstandene Aussagen von Politikerinnen, Wissenschaftlern und Behörden.
Unsere Artikel zeigen, welche Behauptungen tatsächlich belegt sind, welche aus dem Zusammenhang gerissen wurden und welche eindeutig falsch oder irreführend sind.
Typische Themen in dieser Kategorie
Diese Sammlung dokumentiert, wie stark Desinformation während der Pandemie verbreitet wurde – und wie wichtig sorgfältige Faktenchecks für eine verlässliche öffentliche Debatte sind.
In sozialen Medien und in Messengerdiensten kursieren Beiträge, die eine Yale-Studie als Beleg für angeblich impfbedingtes AIDS darstellen.
Ein Screenshot behauptet, A. Ralph Epperson habe COVID-19, 5G, Impfungen und Lockdowns schon 1989 beschrieben. Der angebliche Auszug ist nicht belegt.
Die verbreitete Story über ein „wegweisendes Urteil“ existiert in dieser Form nicht, und mRNA-Impfstoffe erfüllen die gängige Impfstoff-Definition.
US-Forschungsgelder, Gain-of-Function, HIV-Sequenzen und Impfmythen im Faktencheck.
Ein internes FDA-Memo nennt mögliche Impffolgen. Belege für bestätigte Todesfälle gibt es nicht.
Eine aktuell verbreitete Studie soll belegen, dass Covid-19-Impfungen die Fruchtbarkeit von Frauen schädigen. Fachleute und Datenlage sprechen klar dagegen.
Eine echte Studie im Journal of Medical Virology wird als angeblicher Impfschaden „bei allen Geimpften“ verkauft. Tatsächlich untersucht sie Long Covid – nicht die Impfung. Die im Beitrag gezogenen Schlussfolgerungen sind mit dem Inhalt der Studie nicht vereinbar und lassen sich wissenschaftlich nicht belegen.
Ein internes Dokument zur Beseitigung verschütteter Comirnaty-Ampullen wird online als angeblicher Beweis für eine besondere Giftigkeit des Covid-19-Impfstoffs fehlinterpretiert.
Das Thema kommt 2025 wieder hoch, weil es sich aus aktueller Planung (Herbstlieferung), alter Wut und gezielter politischer Instrumentalisierung speist. Es ist kein Zufall, sondern ein kalkulierter Spin: altbekannte Feindbilder – neue Verpackung.
Ein Zitatfetzen erweckt den Eindruck, eine Charité-Immunologin stelle die Corona-Impfung grundsätzlich infrage, doch der vollständige Kontext zeigt das Gegenteil.
AfD verzerrt südkoreanische Studie: Die Autoren warnen selbst vor dieser Interpretation.
Falschmeldung im Umlauf: Impfungen sollen angeblich Krebs auslösen – Experten entlarven grobe methodische Fehler.
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