Falscher Arzt fordert 41.000 Euro Sofortzahlung für lebenswichtige Corona-Notfall-Medikamente

Betrüger geben sich als Ärzte aus und fordern Geld für angebliche Corona-Behandlungen. Mimikama bietet Sicherheitstipps zur Vermeidung solcher Maschen

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Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Arzt ausgeben und vorgeben, eine verwandte Person läge mit Corona auf der Intensivstation.

Betrüger wollen mit der Pandemie Kasse machen. „Ihr Sohn liegt mit Corona auf der Intensivstation!“ Mit dieser Schock-Nachricht will ein angeblicher Arzt seine Opfer überzeugen, Geld locker zu machen.

Am 16. Dezember 2020 wurden der Polizei bereits drei Schock-Anrufe dieser Art aus Menden und Hemer gemeldet. Der angebliche Arzt fordert 41.000 Euro Sofortzahlung für lebenswichtige Notfall-Medikamente. Außerdem wollte er die Familienangehörigen „sofort“ unter Quarantäne stellen.

Die drei Melder sind nicht darauf hereingefallen. Die Polizei geht davon aus, dass es der angebliche Mediziner noch bei weiteren Menschen versucht hat oder versuchen wird.

Deshalb:

  • Vorsicht. Skepsis ist angebracht!
  • Der Anrufer versetzt sicher irgendwann jemanden in eine solche Panik, dass er unüberlegt das geforderte Geld zahlt.
  • Rufen Sie die angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer an!
  • Handeln Sie nicht unüberlegt!

Dies ist nicht der erste Fall mit dieser Masche. Bereits im November versuchten Betrüger sich als Arzt auszugeben und gaben vor aus dem Krankenhaus anzurufen. (wir berichteten)

Hier noch weitere Präventionstipps der Polizei:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie auf, sobald Sie am Telefon mit Geldforderungen konfrontiert werden.
  • Geben Sie am Telefon keine privaten Daten und Informationen über finanzielle Verhältnisse weiter.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich nicht selbst mit Namen vorstellen.
  • Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die Notrufnummer 110.

Nähere Informationen zu Straftaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und wie man sich davor schützen kann, finden Sie auf www.polizei-beratung.de

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Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Artikelbild: Shutterstock.com / Von TippaPatt


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