Viele Menschen sind bereits geimpft und kehren langsam zur gewohnten Büro-Umgebung zurück. Das gilt auch für die Phishing-Angriffe per augenscheinlichen Fax und Scan.
Einige Firmen atmen nun auf, da sie sich davon auch eine bessere Informations- und IT-Sicherheit versprechen. Doch wie immer bei diesem Katz- und Maus-Spiel sind die Cyberkriminellen ihnen einen Schritt voraus. Mehr Mitarbeiter im Büro heißt für sie, dass sie ihre Phishing-Aktivitäten auf die geänderte Situation anpassen.

Phishing-Versuche durch falsche Faxe und Scans
Eine Untersuchung von Avanan zeigt nun, dass vermehrte Phishing-Versuche durch falsche Fax und Scan-Anhänge in Mails unternommen werden. Den letztlich warten in den Büros unzählige Drucker und Fax-Geräte auf die Mitarbeiter. Sie sind das Eintrittstor zum Unternehmensnetzwerk. Die Phisihing-Kampagne, die nun aufgedeckt wurde, zeigt einen deutlichen Anstieg der Phishing-E-Mails im Zusammenhang mit Fax und Scannern im Mai.
Laut den Daten von Avanan gab es von Januar bis April etwas mehr als 53.000 Phishing-E-Mails, die den Empfänger aufforderten, ein gefälschtes Fax oder einen Scan mit einem bösartigen Link zu überprüfen. Dies entspricht etwa 13.000 E-Mails pro Monat, die diese Art der Thematisierung verwenden und ähnlich wie die untenstehende aussehen.
Doch allein im Mai stieg diese Zahl auf 65.000 – ein Anstieg um 500 Prozent, was perfekt mit der Tatsache zusammenpasst, dass viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zur Rückkehr an den Arbeitsplatz auffordern.
Security Awareness Training
Wenn Mitarbeiter wieder ins Büro zurückkehren, sollten Unternehmen ihre Sicherheitsstrategie den neuen Gegebenheiten anpassen, so wie es die Angreifer letztlich auch getan haben. Neben technischen bieten sich hier vor allem organisatorische Maßnahmen an. Hilfreich ist ein kontinuierliches Security Awareness Training für alle Mitarbeiter, in dem sie über diese und andere Themen von Phishing-Angriffen aufklärt und über die neuesten Betrügereien und Social-Engineering-Taktiken auf dem Laufenden gehalten werden, damit sie sich selbst und das Unternehmen vor Cyberangriffen schützen können.
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Quelle: PP/KnowBe4
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