Fake: Das Friseur-Hausverbot für Corona-Leugner

Achtung: Fake-Flyer über Hausverbot für Corona-Leugner im Umlauf! Mimikama warnt vor diesen Betrugsmeldungen und klärt auf über Falschinformationen

💬Welche Mythen kursieren rund um Gesundheitsthemen? Antworten finden Sie im Leitfaden Gesundheits-Desinformation.

Hat der Zentralverband für Friseure genug von Falschmeldungen rund um das Coronavirus und möchte nun mit dieser Aktion wachrütteln?

Auf Social Media-Plattformen wie Facebook taucht aktuell vermehrt ein Flyer auf, der vermeintlich vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks stammt. Ganz oben ist auch das Logo des Zentralverbands zu sehen, darunter in fetter roter Schrift „Hausverbot für Corona-Leugner“.

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Es wird erklärt, was Corona-Leugner sind und warum man ihnen den Besuch beim Friseur verweigern sollte. Darunter sieht man eine Auswahl an „bekannter Corona-Leugner“. So sieht der Flyer aus:

Der gefälschte Flyer im Namen des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks
Der gefälschte Flyer im Namen des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks

Hausverbot für Corona-Leugner

Corona-Leugner sind eine kleine, aber lautstarke Gruppe von Menschen, die die Gefahr des Coronavirus verharmlosen, die Hygieneregeln missachten und mit Lügen und Falschmeldungen die Bevölkerung verunsichern. Viele Corona-Leugner äussern sich zudem antisemitisch, rassistisch und verfassungsfeindlich.

Corona-Leugner gefährden Ihre Mitarbeiter und Kunden!

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Der Faktencheck

Es handelt sich um keinen offiziellen Flyer des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Wie auf der Facebook-Seite erklärt, wurde das Logo des ZV missbräuchlich verwendet und weder Ersteller noch Herausgeber des Fotos. Zudem werden rechtliche Schritte gegen den Ersteller eingeleitet.

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Mehr Informationen

Auch wenn der ZV eine Kampagne gegen Corona führt, gehört dieser Flyer nicht dazu. Wer wirklich Hygienebotschafter werden will, der kann sich hier informieren.

 

Fazit:

Zunächst äußern sich offizielle Stellen für gewöhnlich nicht auf eine solche Art und Weise. Der Flyer ist das beste Beispiel dafür. Zudem ist es klug, bei der betreffenden Stelle nachzufragen, ob sie das Schreiben bereits kennen. Es gibt also kein Hausverbot für bestimmte Menschen.

Ferner weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass man sich hierbei auf dünnem Eis bewegt. Nicht zuletzt, weil man die unzensierten Gesichter existierender Personen öffentlich an den Pranger stellt.

Das Thema erinnert stark an private Fahndungen, hier erfährst du, warum du lieber die Finger davon lassen solltest.

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Weitere Informationen: ZV – Friseure gegen Corona


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