In einer Welle von Fake News auf Facebook wird der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer aktuelle Opfer einer perfiden Desinformationskampagne. Reißerische Schlagzeilen wie „Schock! Das tragische Ende von Karl Nehammer“ oder „Karl hat zu viel gesagt! Das ist das Ende seiner Karriere“ kursieren, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Diese Fake-News, getarnt hinter gesponserten Werbeanzeigen und verbreitet durch „gehackte“ Konten, haben eine immense Reichweite erlangt und verursachen erhebliche Verwirrung und Schaden. Es handelt sich um solche oder ähnliche Statusbeiträge auf Facebook:

Screenshot: Fake News über Karl Nehammer auf Facebook verbreiten Panik
Screenshot: Fake News über Karl Nehammer auf Facebook verbreiten Panik
Screenshot: Fake News über Karl Nehammer auf Facebook verbreiten Panik
Screenshot: Fake News über Karl Nehammer auf Facebook verbreiten Panik

Der perfide Betrug mit Karl Nehammer: Gefälschte Investitionen und manipulierte Interviews

Es ist möglich, dass die Verbreitung von Fake News über Karl Nehammer im Vorfeld der Wahlen in Österreich im Herbst 2024, eine gezielte Desinformationskampagne ist. Politische Gegner könnten solche Taktiken nutzen, um das Vertrauen in den amtierenden Bundeskanzler zu untergraben und seine Chancen bei der Wahl zu mindern. Diese Art von politisch motivierter Desinformation zielt darauf ab, Zweifel zu säen und die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Ein besonders hinterhältiger Betrugsversuch nutzt das Bild und den Namen von Karl Nehammer, um Anleger in die Irre zu führen. Angeblich hat Nehammer in eine neue Investition investiert, die Fachleute begeistert und Großbanken besorgt. Doch in Wahrheit handelt es sich um einen Betrug, der darauf abzielt, ahnungslose Anleger zu täuschen.

Die betrügerische Werbeanzeige imitiert das Layout der Zeitung „OE24“ und suggeriert ein exklusives Interview mit Nehammer.

Screenshot: Die betrügerische Werbeanzeige auf Facebook imitiert das Layout der Zeitung "OE24" und suggeriert ein exklusives Interview mit Nehammer.
Screenshot: Die betrügerische Werbeanzeige auf Facebook imitiert das Layout der Zeitung „OE24“ und suggeriert ein exklusives Interview mit Nehammer.

Klickt man auf die Anzeige, landet man auf einer gefälschten Webseite, die vorgibt, ein Interview zwischen Nehammer und dem Moderator Christoph Grissemann während der Sendung „Willkommen Österreich“ wiederzugeben. Laut der Fake-Webseite wurde Nehammer live im Fernsehen als Lügner bezeichnet, was zur Entscheidung führte, das Interview nicht auszustrahlen. Alles nur erstunken und erlogen!

Screenshot der Fake Webseite der OE24. U.a. zu erkennen an der URL!
Screenshot der Fake Webseite der OE24. U.a. zu erkennen an der URL!

Die schmutzigen Hintergründe: Krypto-Betrug und Promi-Missbrauch

Diese gefälschten Anzeigen dienen einem bekannten Muster: dem Krypto-Phishing. Betrüger imitieren seriöse Unternehmen und Krypto-Wallet-Plattformen, um Passwörter und persönliche Daten zu stehlen. Dabei nutzen sie oft gefälschte Promi-Testimonials, um Glaubwürdigkeit zu erlangen. Neben Karl Nehammer wurden auch andere bekannte Persönlichkeiten wie Armin Wolf, Armin Assinger, Dieter Bohlen und Christoph Waltz fälschlicherweise als Krypto-Enthusiasten dargestellt.

MIMIKAMA

Die skrupellose Strategie: Absurdität im Überfluss

Es ist kaum zu fassen, wie weit diese Betrüger gehen, um ihre schmutzigen Ziele zu erreichen. Sie bedienen sich der Identitäten bekannter Persönlichkeiten und verbreiten absurdeste Lügen, um Menschen um ihr hart verdientes Geld zu bringen. Die Dreistigkeit, mit der diese Fälschungen präsentiert werden, ist atemberaubend und zeigt die Heuchelei und den moralischen Bankrott derjenigen, die dahinterstecken.

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Fazit:

Dieser aktuelle Fall zeigt einmal mehr, dass das Internet ein Minenfeld für Desinformation und Betrug ist. Während Kryptowährungen großes Potenzial bieten, sind sie auch ein fruchtbarer Boden für Betrüger. Es ist unerlässlich, dass wir wachsam bleiben und uns gut informieren. Vertrauen Sie nicht blind den Aussagen vermeintlicher Prominenter – auch wenn sie noch so überzeugend präsentiert werden.

Diese aktuellen Fake-Werbeanzeigen haben gleich mehrere Opfer:

  1. Karl Nehammer: Sein Name und Bild werden missbraucht, um die Glaubwürdigkeit der betrügerischen Inhalte zu erhöhen.
  2. OE24: Das Layout und die Marke der Zeitung werden nachgeahmt, um die Fälschung authentischer wirken zu lassen.
  3. Christoph Grissemann: Sein Name wird verwendet, um eine erfundene Kontroverse zu schaffen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen.

Alle drei sind Opfer dieser Desinformationskampagne, die darauf abzielt, sowohl politisches als auch finanzielles Vertrauen zu untergraben.

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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)