In dieser Folge sprechen Andre und der Timpel über die fließenden Grenzen zwischen Meinung, Spin, Unterstellung, Behauptung und eben auch Lüge – und vor allem, wie schnell man aus dem Bereich der „Meinung“ eigentlich heraustritt in einem Gespräch. Denn vieles, was wir als die solche titulieren, ist am Ende gar keine.
Den Begriff haben wir heute auch in unserem Artikel „Tjumen: Faktencheck zu einem Feuer in Russland“ genauer betrachtet, da viele Menschen der Ansicht sind, ein Faktencheck sein eine Meinung. Doch das ist nicht der Fall. Und weil diese Bezeichnung immer wieder in leichter Schieflage genutzt wird, haben der Timpel von Radio 88.6 und ich ein wenig dazu philosophiert. Viel Spaß mit unserer mittlerweile 11. Podcastfolge (Inhalt laden anklicken):
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Weitere InformationenAbout Meinung
Wir müssen „Meinen“ deutlich von „Glauben“, aber auch „Wissen“ abgrenzen. Eine Meinung ist ein Impuls, der ohne jegliche objektive oder subjektive Begründung ausreicht. Ich „meine“ etwas. Beim Glauben ist das wieder eine etwas andere Sache. Glauben ist eine Überzeugung, die sich aus subjektiven Standpunkten heraus ergibt. Ich kann etwas glauben, weil viele Menschen diese Sache schon behauptet haben. Und am Ende steht das „Wissen“, welches hinreichend begründet werden kann.
Eine Unterstellung ist ebenfalls keine Meinung, sowie eine diskriminierende Aussage, Hass oder Beleidigungen keine Meinung sein kann. Meinungen enden, wo die Freiheit Dritter beschränkt wird.
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