Die Behauptung
Augenscheinlich scheint der Twitter-Account von Elon Musk suspendiert worden zu sein.
Unser Fazit
Es wurde ein Fake-Account suspendiert, der aufgrund der Darstellung der Buchstaben L und i nur wie der echte Account aussieht.
Ein bereits lang geplanter Rückzieher oder ein spontaner Entschluss? Elon Musk möchte Twitter nun doch nicht mehr kaufen, da diese seiner Ansicht nach gegen die Übernahmevereinbarung verstoßen haben, jedoch sagt Twitter nun, dass die Aufkündigung des Kaufs unrechtmäßig sei.
Doch ist Twitter jetzt so sauer, dass sie sogar Musks verifizierten Account suspendiert haben?
Die Behauptung
Ein Tweet auf Twitter findet große Verbreitung: Ein Screenshot zeigt augenscheinlich, dass der Account von Elon Musk suspendiert wurde:
Der Screenshot ist nicht einmal gefälscht, denn wenn man die Verlinkung in dem Tweet anklickt, gerät man tatsächlich auf einen suspendierten Account (siehe HIER):

Aber er ist doch noch da?!
Wenn ihr aber nicht auf den Link in dem Tweet klickt, sondern direkt auf Twitter nach dem Account des Unternehmers sucht, werdet ihr feststellen, dass dieser gar nicht gelöscht wurde (siehe HIER).
Welche Zauberei ist da im Spiel? Es handelt sich doch augenscheinlich um denselben Account:

Ein X für ein U vorgemacht (oder ein I für ein L)
Der Trick dahinter ist, dass der suspendierte Account nur optisch so aussieht, als ob er @elonmusk heißt, in Wahrheit hieß er aber eIonmusk – mit einem großen i anstatt einem kleinen L.
Am deutlichsten seht ihr es, wenn ihr die Namen beider Accounts in einen Text-Editor kopiert, was wir hier für euch getan haben:

Der Fake-Account nutzte also aus, dass ein großes i in den Browsern wie ein kleines L aussieht – und da sich der Nutzer dahinter anscheinend als der echte Musk ausgab, wurde er suspendiert.
Fazit
Der echte Account von des Unternehmers ist also immer noch da, suspendiert wurde ein Fake-Account – was trotzdem erstaunlich viele glauben, ohne selbst einfach mal nachzusehen, unter anderem auch (wen wundert es wirklich?) viele QAnon-Anhänger. Twitter mag also sicherlich sauer auf den Unternehmer sein, aber so weit sind sie dann doch nicht gegangen.
Artikelbild: Pixabay
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