Dabei scheint die Idee, das bevorstehende Schicksal des noch US-Präsidenten mit den eigenen Umzugs-LKWs in Verbindung zu bringen, sehr gut auf Social Media anzukommen.

Doch die Idee stammt nicht von Sixt selbst, sondern von dem Satiremagazin Der Gazetteur. Auf Facebook und Instagram verbreitet das Magazin gerade ein realistisch anmutendes Werbebild, auf dem man das Gesicht Donald Trumps vor dem Weißen Haus und einen Sixt Transporter entdeckt. Selbstverständlich ist auch alles in orange und schwarz gehalten, um dem Unternehmen noch ähnlicher zu sehen.

Süffisant steht auf dem Werbeplakat „Wenn du spontan doch noch umziehen musst“ und ist damit eine deutliche Anspielung auf die für Donald Trump verlorene US-Wahl. Gleichzeitig ist es auch ein Seitenhieb gegen Trumps Siegesgewissheit vor der Wahl und seine jetzige Vehemenz dagegen, die Niederlage anzuerkennen.

Sixt musste sich nun erklären

Wie das Onlinemagazin Business-Punk berichtet, musste der Senior Executive für Online-Marketing von Sixt Christoph Assmann bereits öfters über die Angelegenheit aufklären: „Nein, die ist nicht von uns‘ – ein Satz, den ich dieses Wochenende sehr häufig sagen musste.“

Tatsächlich wies er daraufhin, dass Vorstandschef Erich Sixt der Idee, mit Trump Werbung zu machen, einmal gar nicht abgeneigt war. In einem Interview von 2016 sagte er: „Ich hätte gerne Herrn Trump für ein Werbemotiv verwendet“, allerdings schreckte er dann doch vor einer Klage zurück.

Ein bisschen kostenlose Werbung bekommt das Unternehmen aber wohl dennoch durch die Satireaktion. Denn bei der täuschenden Ähnlichkeit ist es schon möglich, dass der eine oder die andere Nutzer*In deswegen doch auf der Sixt-Website landet. So muss das Unternehmen auch gar nicht neidisch sein, dass ihnen die Idee nicht selbst eingefallen ist. Und damit gäbe es wieder einen weiteren Profiteur von Trumps baldigen Umzug.

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