So langsam möchte Trump wieder von sich hören bzw. lesen lassen, doch auf Facebook bleibt er vorerst weiterhin gesperrt.
Als am 6. Januar Vandalen das Capitol stürmten, um die Ernennung Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten zu verhindern, wurde von vielen Seiten auch Donald Trump eine Mitschuld gegeben, die Meute zu der Tat angeheizt zu haben. Das war dann auch der Tropfen, der für Twitter und Facebook das Fass zum Überlaufen brachte: Seine Accounts wurden gesperrt.
Trump kündigte darauf hin, ein eigenes soziales Netzwerk mit der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung zu gründen. Das Ergebnis kennen wir: Es ist im Prinzip einfach nur ein Blog, in den er kurze Beiträge schreibt, die man teilen kann – kommentieren oder diskutieren kann man aber nicht.
Facebook beriet die Entsperrung
Eine Berufungsgruppe bei Facebook bestätigte nun, dass die Entscheidung, Trumps Nutzerkonten auf Facebook und Instagram zu sperren, korrekt war. Das Facebook Oversight Board jedoch wirft ein, dass die vage Strafe („auf unbestimmte Zeit“) innerhalb der nächsten sechs Monate überprüft werden muss.
Also muss in den nächsten sechs Monaten die Sperre entweder rückgängig gemacht werden muss, oder die Facebook-Regeln müssen deutlicher angepasst werden. Eine solche Sperrung müsse auf der Schwere des Verstoßes und der Aussicht auf zukünftigen Schaden basieren, so der Vorstand.
Auch müssen die Regeln Facebooks für schwere Verstöße klar, notwendig und verhältnismäßig sein, um zukünftig wirksamer greifen zu können, so der 20-köpfige Beirat, der von Facebook als Kontrollinstanz für seine Entscheidungen finanziert wird und überwiegend aus Akademikern, aber auch aus Führungskräften aus dem Non-Profit-Bereich, Journalisten und dem ehemaligen Premierminister von Dänemark besteht.
Der Vorstand schlug auch vor, dass Facebook als Plattform eine gewisse Rolle bei der Desinformation gespielt haben könnte, die den Trump-Mob angeheizt hat. Das Unternehmen sollte „eine umfassende Überprüfung des möglichen Beitrags von Facebook zum Narrativ des Wahlbetrugs und der verschärften Spannungen, die in der Gewalt gipfelten, vornehmen“, so der Vorstand.
[mk_ad]
Quellen: People, nbc, Bloomberg
Auch interessant:
Skandal! Unter Biden gibt es demnächst nur noch pflanzliches Bier, weil er den Fleischverzehr verbieten wolle?
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

