Die Behauptung

US-Vizepräsidentin Kamala Harris wird Opfer von Desinformationskampagnen. Es werden absurde Behauptungen aufgestellt, darunter, dass sie die Bevölkerung reduzieren wolle oder ihre Kandidatur aufgrund ihrer Herkunft ungültig sei.

Unser Fazit

Alle Behauptungen sind falsch. Harris wurde Opfer von Fake News, die auf Versprechern und manipulierten Fotos basieren. Eine genaue Überprüfung enthüllt die Wahrheit hinter den verleumderischen Gerüchten.

  • Behauptung über Bevölkerung: Bei einer Rede über Klimaschutz unterläuft Harris ein Versprecher, der fälschlicherweise als Absicht zur Bevölkerungsreduktion interpretiert wird.
  • Manipuliertes Foto: Ein Bild zeigt angeblich Harris mit Jeffrey Epstein. Das Foto ist gefälscht, da Epstein nicht auf dem Originalbild zu sehen ist.
  • Kauderwelsch-Video: Ein Video, in dem Harris Kauderwelsch spricht, ist manipuliert. Das Original-Video zeigt, dass ihre tatsächlichen Aussagen völlig anders waren.
  • Kandidatur-Behauptung: Gerüchte über ihre Unzulässigkeit als Kandidatin basieren auf Falschinformationen bezüglich ihrer Eltern. Harris erfüllt alle verfassungsmäßigen Anforderungen.

Bewertung: Diese Desinformationen sind nachweislich falsch. Das offizielle Transkript und überprüfte Bildquellen bestätigen die Unwahrheiten der Behauptungen.

In einer Welt, in der Informationen in Sekundenbruchteilen geteilt werden, ist Kamala Harris, die erste schwarze und weibliche Vizepräsidentin der USA, ins Fadenkreuz von Falschmeldungen geraten. Besonders perfide sind die Behauptungen, sie wolle die US-Bevölkerung reduzieren. Doch was steckt wirklich dahinter? Ein Versprecher bei einer Rede über Klimaschutz wird von ihren Gegnern genutzt, um einen abscheulichen Mythos zu verbreiten. Doch das offizielle Transkript des Weißen Hauses zeigt klar auf: Statt „population“ (Bevölkerung) meinte Harris „pollution“ (Umweltverschmutzung). Auch die Rede selbst gibt keinen Anlass für Fehlinterpretationen, da Harris wiederholt von Umweltverschmutzung spricht. Lesen Sie zu den Desinformationen zu Kamala Harris auch unseren Artikel HIER.

Die Heuchelei der Medienmanipulation

Ebenso verhält es sich mit einem Foto, das Harris mit dem berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zeigen soll. Eine einfache Rückwärtssuche der Bilder zeigt, dass der Kopf Epsteins einfach in ein Bild von Harris und ihrem Ehemann montiert wurde. Die Originalaufnahme stammt aus einer völlig anderen Situation und Zeit. Die dreiste Fälschung zeigt, wie leicht manipulierte Bilder eingesetzt werden, um falsche Assoziationen zu schaffen und das Image von Personen zu schädigen.

Absurde Videos und verzerrte Aussagen

Die Absurdität kennt keine Grenzen, wenn ein manipuliertes Video, in dem sie scheinbar Kauderwelsch redet, die Runde macht. Der manipulierte Clip legt ihr Worte in den Mund, die sie nie gesagt hat, und stützt sich auf bearbeitete Tonaufnahmen, die vom Original abweichen. Diese verzerrte Darstellung von Harris‘ Rede zeigt, wie Desinformationstaktiken arbeiten, um Verwirrung und Missverständnisse zu schüren.

Falsche Behauptungen über die Kandidatur

Ein weiterer Versuch, sie zu diskreditieren, basiert auf der Behauptung, ihre Herkunft mache sie als Kandidatin für das Präsidentenamt ungeeignet. Dies ist schlichtweg falsch und zeigt einen beunruhigenden Mangel an Verständnis der US-Verfassung. Sie ist in den USA geboren und erfüllt alle verfassungsmäßigen Anforderungen für das Amt des Präsidenten.

Fazit: Die Macht der Fakten

Diese Ereignisse verdeutlichen die Gefahr von Desinformationen in der heutigen Medienlandschaft. Die Verbreitung von Falschinformationen untergräbt die Glaubwürdigkeit von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und lenkt von ihren tatsächlichen politischen Leistungen ab. Es ist unerlässlich, dass Fakten im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen und die Öffentlichkeit kritisch hinterfragt, was als Wahrheit präsentiert wird. Es liegt in der Verantwortung von Medien und Einzelpersonen, sorgfältig zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden und sich gegen die Ausbreitung von Fake News zu wehren.

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