Vielleicht habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht, was beim Spülvorgang des WCs so alles in die Luft gewirbelt werden könnte? Nein, dann ist jetzt eventuell dieser Zeitpunkt gekommen.

Viren und Bakterien aus der Toilette

Forscher der Universität in Colorado haben im Zuge einer Studie mit Laserlicht sichtbar machen können, dass während des Spülens Bakterien und Viren über kleine Wassertröpfchen – Aerosole – in die Luft geschleudert werden. In jenen Partikeln, die auf diesem Weg in die Luft gelangen können, wurden unter anderem SARS- und Influenza- und auch Noroviren nachgewiesen.

In der Studie wurde auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Partikel fortbewegen, gemessen. Auch wurde sichtbar gemacht, wie sich die Aerosole ausbreiten und immer höher in die Luft gelangen.

Acht Sekunden nach Start des Spülvorgangs haben die Aerosole bereits eine Höhe von rund 1,50 Meter erreicht. Somit können die kontaminierten Partikel bei Personen mit einer Körpergröße von rund 1,60 Meter die Schleimhäute erreichen. Dadurch kann die Möglichkeit zu erkranken nicht ausgeschlossen werden.

Auch, wenn du vielleicht 2,20 Meter groß bist, ist es vielleicht besser, künftig den Klodeckel vor dem Spülen zu schließen.

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Quelle: stern / YouTube

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stern, scientific reports

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