Seit dem Beginn der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 verbreitet die Desinformationskampagne „Doppelgänger“ pro-russische Narrative und Desinformationen, die darauf abzielen, die westliche Außenpolitik und insbesondere die Unterstützung der Ukraine zu diskreditieren. Diese Kampagne hat ihre Techniken zur Manipulation des öffentlichen Diskurses kontinuierlich weiterentwickelt und nutzt mittlerweile ein breites Arsenal an Formaten und Verbreitungsmethoden, um ihre Propaganda zu streuen. Besonders betroffen ist Deutschland, wo „Doppelgänger“ massiv gegen die Ukraine-Hilfen hetzt und die Bundesregierung angreift.

Dieser Artikel basiert auf einem technischen Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts – Deutschland im Fokus der pro-russischen Desinformationskampagne „Doppelgänger“.

Die Kampagne „Doppelgänger“, es handelt sich dabei um eine Täuschung im großen Stil, nutzt verschiedene Methoden, um ihre Inhalte zu verbreiten und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Zu den Instrumenten gehören:

Inauthentische Accounts in sozialen Medien: Hunderttausende gefälschte Profile auf Plattformen wie X, Facebook, YouTube und TikTok, die echte Nutzer imitieren und koordinierte Posts absetzen. An manchen Tagen sind Tausende dieser Accounts aktiv und posten mehr als einen Tweet pro Sekunde.

Gefälschte Webseiten: Dutzende geklonter Webseiten renommierter Medien, die das Layout und die Struktur bekannter Nachrichtenportale nachahmen, um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Hierbei wird der HTML-Quellcode der Originalseiten nahezu vollständig kopiert, lediglich die Domain wird leicht verändert (z.B. welt[.]ltd statt welt.de). Dies soll den Eindruck erwecken, der Nutzer befinde sich auf einer vertrauenswürdigen Seite.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Eigene Fake-Nachrichtenportale: Mindestens 16 künstliche Portale, die sich als unabhängige Nachrichtenseiten ausgeben, jedoch ausschließlich pro-russische und anti-ukrainische Inhalte verbreiten. Diese Portale verwenden einen nahezu identischen HTML-Quellcode und ähnliche Hosting-Infrastrukturen, was ihre zentrale Steuerung offensichtlich macht.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Multimediale Inhalte: Animierte Kurzvideos, manipulierte Screenshots und Bildkacheln, die auf verschiedenen Plattformen verbreitet werden. Beispielsweise werden auf Facebook bezahlte Werbeanzeigen geschaltet, die teils über 100.000 Nutzer pro Tag erreichen.

Diese Taktiken zielen darauf ab, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und den Eindruck zu erwecken, dass pro-russische Ansichten weitverbreitet und mehrheitsfähig sind. Die Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz ermöglicht es der Kampagne, große Mengen an Inhalten schnell und überzeugend zu produzieren.

Ein Netzwerk aus Täuschung und Manipulation

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Eine detaillierte Analyse des deutschsprachigen Teils der Kampagne bis Mai 2024 zeigt folgende zentrale Erkenntnisse:

Netzwerk aus inauthentischen Accounts: Auf X betreibt „Doppelgänger“ hunderttausende gefälschte Profile, die Millionen von Posts absetzen, um die Bundesregierung zu kritisieren, pro-russische Narrative zu verbreiten und ein Ende der Unterstützung für die Ukraine zu fordern.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Diese Accounts imitieren echte Nutzer und nutzen trendende Hashtags, um ihre Reichweite zu erhöhen.

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Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Hoher Automatisierungsgrad: Die Kampagne setzt auf eine hohe Automatisierung. Beispielsweise postet ein Netzwerk von Accounts im Sekundentakt koordinierte Tweets. Eine forensische Analyse zeigt, dass diese automatisierten Accounts in konsistenten und repetitiven Mustern operieren und teilweise über 100.000 deutschsprachige Tweets pro Tag absetzen.

Manipulative Inhalte: Die verbreiteten Narrative zielen darauf ab, die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu unterminieren. Dies geschieht durch Vorwürfe, die Bundesregierung vernachlässige die eigene Bevölkerung zugunsten der Ukraine, durch die Betonung der angeblichen Wirkungslosigkeit von Sanktionen und durch die Forderung nach einem Ende der westlichen Waffenlieferungen.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Verwendung von KI: Zur Erstellung der Nachrichtenartikel und Amplifizierungs-Posts verwendet die Kampagne generative Künstliche Intelligenz. Diese Technologie wird genutzt, um Texte zu erstellen und sie in verschiedene Sprachen zu übersetzen.

Plattformübergreifende Verbreitung: Neben X sind auch Facebook, YouTube und TikTok betroffen, wobei auf Facebook besonders bezahlte Werbeanzeigen genutzt werden, um die Reichweite zu erhöhen. Auf YouTube und TikTok werden eigens produzierte Kurzvideos veröffentlicht, die die Politik der Bundesregierung sowie der Regierungen der USA und der Ukraine kritisieren.

Hintermänner und technische Analyse: Eine forensische Analyse zeigt, dass die Fake-Nachrichtenportale und die inauthentischen Konten in den sozialen Medien hohe Übereinstimmungen mit der „Doppelgänger“-Kampagne aufweisen, die bereits von der Europäischen Union, Frankreich, den USA und Meta zu russischen Firmen attribuiert wurden.

Gezielte Destabilisierung durch Desinformation

Die „Doppelgänger“-Kampagne verdeutlicht, wie gezielt und effizient Desinformation eingesetzt werden kann, um politische Ziele zu erreichen und die öffentliche Meinung zu manipulieren. Die Betreiber nutzen Schwachstellen der sozialen Medien aus und zeigen, dass bestehende Mechanismen zur Bekämpfung von Desinformation oft unzureichend sind. Trotz Bemühungen von Plattformen wie Meta, die Kampagne zu stoppen, gelingt es „Doppelgänger“ immer wieder, neue Accounts zu erstellen und ihre Propaganda zu verbreiten.

Die technischen Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit der Kampagne sind bemerkenswert. Die Nutzung von generativer KI zur Erstellung von Inhalten zeigt, wie fortschrittlich und gefährlich diese Art der Desinformation sein kann. Zudem ist die schnelle Reaktion auf aktuelle politische Entwicklungen ein Zeichen für die Professionalität und die strategische Ausrichtung der Betreiber.

Die Methoden der Manipulation und die Absurdität der „Doppelgänger“-Kampagne wird besonders deutlich, wenn man die Mittel und Wege betrachtet, mit denen die Desinformation verbreitet wird:

Gefälschte Zitate und manipulierte Screenshots: Falsche Zitate und manipulierte Screenshots von deutschen Politikern sollen deren Glaubwürdigkeit untergraben. Zum Beispiel verbreiteten mehrere gefälschte Accounts einen angeblichen, jedoch nicht existierenden Post von Außenministerin Annalena Baerbock.

Animierte Kurzvideos und gefälschte Interviews: Animierte Videos und manipulierte Interviews mit vermeintlichen Experten werden als authentische Berichterstattung dargestellt. Häufig werden diese Videos maschinell vertont und von in Russland ansässigen Individuen initiiert und durchgeführt.

Bezahlte Werbeanzeigen auf Facebook: Durch bezahlte Anzeigen erreicht die Kampagne täglich Hunderttausende Nutzer und streut gezielt falsche Informationen. Diese Anzeigen enthalten oft Cartoons und Karikaturen, die die Ukraine und den Westen kritisieren.

Manipulierte Screenshots angeblicher Tweets deutscher Politiker: In vielen Fällen werden Screenshots von angeblichen Tweets deutscher Politiker verbreitet, die manipuliert wurden, um falsche Aussagen zu verbreiten.

Diese Methoden verdeutlichen, wie skrupellos die Akteure vorgehen, um ihre Ziele zu erreichen. Die Kampagne nimmt dabei keine Rücksicht auf die Wahrheit oder die Konsequenzen ihrer Handlungen.

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Eine forensische Analyse der „Doppelgänger“-Kampagne zeigt zahlreiche Hinweise auf eine russische Herkunft:

Kyrillische Schriftzeichen und russische Fehlermeldungen: Diese finden sich in den Metadaten der Webseiten. Beispielsweise lässt sich durch das gezielte Einschleusen eines Fehlers in die URL-Abfrage einer Doppelgänger-Seite die Antwort „Страница не найдена“ (russisch für „Seite nicht gefunden“) erzeugen.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Falsche Schreibweisen und maschinelle Übersetzungen: Falsch geschriebene deutsche Parteiennamen und maschinelle Übersetzungen aus dem Russischen sind weitere Indizien. So taucht beispielsweise die Schreibweise „Berbock“ statt Baerbock in zahlreichen Posts und Artikeln auf.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Verbindungen zu sanktionierten russischen Firmen: Die Analyse zeigt hohe Übereinstimmungen mit der Struktur und den Methoden der bereits von der EU und den USA sanktionierten russischen Firmen Structura National Technologies und Social Design Agency. Diese Firmen wurden als „influence-for-hire“-Unternehmen mit engen Verbindungen zum russischen Staat identifiziert.

Gezielte Desinformation zur Schwächung der Unterstützung für die Ukraine – Die „Doppelgänger“-Kampagne verbreitet eine Vielzahl von Narrativen, die darauf abzielen, die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für die Ukraine zu untergraben. Zu den häufigsten Narrativen gehören:

Gegenüberstellung von Ukraine-Hilfen und wirtschaftlicher Lage in Deutschland: Die Kampagne stellt die Unterstützung für die Ukraine oft der wirtschaftlichen Lage in Deutschland gegenüber, um Unmut zu schüren. Beispielsweise werden Aussagen verbreitet wie „Es macht mich wütend, dass wir Milliarden in die Ukraine schicken, während ich mir nichts mehr zu essen leisten kann.“

Vorwurf der Vernachlässigung der eigenen Bevölkerung: Ein weiteres häufiges Narrativ ist, dass die Bundesregierung die eigene Bevölkerung zugunsten der Ukraine vernachlässige. Hierbei wird oft betont, dass die wachsende Obdachlosigkeit und die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland nicht ignoriert werden sollten.

Angebliche Wirkungslosigkeit der Sanktionen gegen Russland: Die Kampagne behauptet regelmäßig, dass die gegen Russland verhängten Sanktionen wirkungslos seien und Deutschland mehr schaden, als nützen. Diese Aussagen sollen Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Sanktionen schüren und ihre Aufhebung fordern.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Ablehnung von Waffenlieferungen und Forderung nach Verhandlungen: Die Kampagne verbreitet auch Narrative, die westliche Waffenlieferungen in die Ukraine ablehnen und Verhandlungen mit Russland fordern. Hierbei wird betont, dass Russland ein wichtiger Partner für Deutschland sei und eine Verhandlungslösung im deutschen Interesse liege.

Negative Folgen eines möglichen EU-Beitritts der Ukraine: Insbesondere vor und nach der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit der Ukraine verbreitet die Kampagne negative Szenarien über die Folgen eines möglichen EU-Beitritts der Ukraine für Deutschland und die EU.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Darstellung der militärischen Situation der Ukraine als aussichtslos: Die Kampagne stellt die militärische Situation der Ukraine oft als aussichtslos dar und argumentiert, dass ein vollständiger russischer Sieg nur eine Frage der Zeit sei. Dies soll die westliche Unterstützung für die Ukraine als sinnlos erscheinen lassen.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Diskreditierung der ukrainischen Regierung durch Nazi- oder Korruptionsvorwürfe: Immer wieder verbreitet die Kampagne Vorwürfe, die ukrainische Regierung sei korrupt oder bestehe aus Nazis. Diese Narrative sollen das Vertrauen in die ukrainische Regierung untergraben.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Polemische Angriffe gegen Mitglieder der Bundesregierung: Einzelne Mitglieder der Bundesregierung werden in tausenden Artikeln und Posts angegriffen. Diese Angriffe sind oft polemisch und sollen das Vertrauen in die deutsche Regierung schwächen.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Versuch der Spaltung des transatlantischen Bündnisses: Die Kampagne versucht, die Beziehungen Deutschlands zu den USA zu schädigen, indem behauptet wird, deutsche Politiker seien amerikanische Marionetten und die USA hätten ein wirtschaftliches Interesse an der Fortführung des Krieges.

Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts "Doppelgänger"
Screenshot: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts „Doppelgänger“

Verbreitung von Verschwörungstheorien und Schüren von Ängsten: Schließlich verbreitet die Kampagne auch Verschwörungstheorien, wie die Behauptung, die Bundesregierung wolle eine „von Menschen gemachte Migrationskrise“ erschaffen oder „Ihr Kind transsexuell machen“. Solche Theorien sollen Ängste schüren und das Vertrauen in die Regierung untergraben.

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Ein Weckruf für die Demokratie

Die „Doppelgänger“-Kampagne stellt eine erhebliche Bedrohung für die demokratische Meinungsbildung in Deutschland dar. Sie zeigt, wie gezielt und effizient Desinformation eingesetzt werden kann, um politische Ziele zu erreichen und die Unterstützung für die Ukraine zu untergraben. Es ist dringend erforderlich, dass Regierungen, Plattformen und die Zivilgesellschaft gemeinsam gegen diese Bedrohung vorgehen.

Nur durch eine entschlossene und koordinierte Reaktion können wir verhindern, dass Desinformation und Propaganda die öffentliche Meinung manipulieren und unsere demokratischen Werte untergraben. Die „Doppelgänger“-Kampagne ist ein Weckruf, der zeigt, wie verletzlich unsere Gesellschaft gegenüber gezielter Desinformation ist – und wie wichtig es ist, dagegen anzukämpfen.

  1. Überprüfe die Quelle:
    • Schaue genau hin, von welcher Webseite oder welchem Social-Media-Account eine Nachricht stammt. Achte darauf, ob die URL der Webseite korrekt ist (z.B. statt „welt.de“ steht da „welt.ltd“).
  2. Verwende zuverlässige Nachrichtenquellen:
    • Informiere dich bei etablierten und bekannten Nachrichtenportalen. Diese haben strenge Richtlinien zur Überprüfung ihrer Informationen.
  3. Achte auf ungewöhnliche Aktivitäten:
    • Sei vorsichtig bei Beiträgen, die sehr häufig geteilt werden, aber wenig Kommentare oder Likes haben. Das könnte ein Hinweis auf automatisierte Bots sein.
  4. Prüfe die Inhalte:
    • Sei skeptisch bei extremen oder emotionalen Inhalten. Überprüfe die Fakten mit Hilfe von Faktencheck-Webseiten wie Mimikama oder Correctiv.
  5. Melde verdächtige Inhalte:
    • Melde gefälschte Profile und Desinformation an die Plattformen (z.B. Facebook, X). Diese haben spezielle Meldefunktionen, um solche Inhalte zu überprüfen und zu entfernen.
  6. Vermeide das Teilen unbestätigter Informationen:
    • Teile Nachrichten nur dann, wenn du sicher bist, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen und die Informationen korrekt sind. Das hilft, die Verbreitung von Falschinformationen zu reduzieren.
  7. Informiere dich über Desinformation:
    • Mache dich mit den gängigen Methoden der Desinformation vertraut. Es gibt viele Ressourcen und Organisationen, wie Mimikama, die darüber aufklären, wie Desinformation funktioniert und wie man sie erkennt.
  8. Nutze Browser-Erweiterungen:
    • Es gibt Browser-Erweiterungen, die dabei helfen können, gefälschte Nachrichten zu erkennen. Diese Tools markieren potenziell unsichere oder manipulierte Webseiten.
  9. Achte auf die Kommentare:
    • Lies die Kommentare unter einem Beitrag. Oftmals weisen andere Nutzer bereits auf Falschinformationen hin oder stellen kritische Fragen, die helfen können, die Echtheit der Informationen zu überprüfen.
  10. Schärfe dein Bewusstsein für Medienkompetenz:
    • Lerne und vermittle Medienkompetenz, um besser zu verstehen, wie Medieninhalte produziert und verbreitet werden. Das stärkt deine Fähigkeit, zwischen echten und gefälschten Nachrichten zu unterscheiden.

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Quelle: Technischer Bericht zur Analyse des Auswärtigen Amts / Deutschland im Fokus der pro-russischen Desinformationskampagne „Doppelgänger“

Artikelbild: KI generiert mit Ideogram

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)